Dragon Quest Monsters, Kult-JRPG-Monsterfang und Rundenkampf. Gepflegte Chibi-GBC-Aufmachung und süchtig machende Schleife. Portable Monster-JRPG-Referenz.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Sammel- und Kampf-RPG mit Monstern aus Dragon Quest.
Dragon Quest Monsters im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Eine Armee von Monstern zu zähmen, zu kreuzen und großzuziehen eröffnet eine nahezu endlose Sammelquest. Seltene Kreaturen zu synthetisieren, Dungeons zu erkunden und das perfekte Team anzustreben füllt Dutzende geduldige Stunden. Diese Sammeltiefe, die Dragon Quest Monsters begründete, sichert eine Spielzeit, die Zähmern teuer ist.
Hier bekämpfst du die Monster nicht, du wirbst sie an: Du beschwatzt sie mitten im Verlies, verpaarst sie zu besseren Exemplaren und schickst sie an deiner Stelle in den Kampf. Als zärtliche Zähmung verkauft, läuft die Zucht darauf hinaus, einen Stall kampftauglicher Geschöpfe heranzuzüchten, was ein Schmunzeln weckt, sobald man kurz nachdenkt.
Lohnt sich Dragon Quest Monsters 2026 noch?
Bereits 1998 erschienen, legte Terry's Wonderland viele Grundlagen für das spätere Sammeln von Monstern auf Handhelds. Fangen, Aufziehen und vor allem das Verschmelzen von Kreaturen besitzt bis heute echte Tiefe, getragen von einem übersichtlichen Kampfsystem und zufällig erzeugten Dungeons, die zum Wiederspielen einladen. Tempo und Präsentation lassen ihr Alter erkennen, doch die Zuchtschleife bleibt so süchtigmachend, dass Genrefans und neugierige Sammler weiterhin auf ihre Kosten kommen.