Eine Treasure-Perle voller Humor und Ideen, mit einem Helden der unzählige Köpfe wechselt. Bunt, schräg und fordernd, ein Kult-Plattformer.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Puppen-Headdy bekämpft König Trouble Bruin in diesem Treasure Mega Drive-Aktions-Plattformer. Herausgegeben von Sega, erschienen in den Vereinigten Staaten im August 1994. Kreativer Plattformer mit Headdy, der seinen Kopf als Projektil wirft, spektakuläre Trouble Bruin-Bosse und außergewöhnliche Grafiken.
Dynamite Headdy im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Treasure baut ein Marionettentheater, in dem alles Bühnenbild ist: sich hebende Vorhänge, gleitende Podeste, im Schnürboden sichtbare Bühnenarbeiter. Der Held wechselt nach Belieben den Kopf, und jedes Modell hat seine eigene Silhouette, während die Bosse sich als gegliederte Mechanismen entfalten, die den Schirm füllen.
Die Begleitung folgt der Logik der Vorstellung: feierliche Ouvertüre, Nummernthemen für jeden Akt, Grabenmusik, die zwischen den Bildern wieder einsetzt. Die Arrangements sind dicht, mit markanten Gegenstimmen und häufigen Taktwechseln, ganz im Bild einer Inszenierung, die nie stillsteht.
Nordamerikanische Ausgabe von Dynamite Headdy, Treasures irrem Plattformer. Der Sammlerreiz profitiert vom ungebrochenen Prestige des Studios, und die verbreitetere Genesis-Fassung bleibt der zugänglichste Einstieg zu einem Kulttitel, um den Fans ringen. Komplette Exemplare in gutem Zustand steigen stetig im Wert.
Denkwürdige Bosse
Unter seiner Puppentheater-Fassade verbirgt dieser Treasure-Platformer Wächter von wilder Erfindungsgabe, die man bezwingt, indem man ihnen den eigenen Kopf entgegenschleudert. Jeder Kampf kippt ins visuelle Delirium: Größenwechsel, Kulissen, die zum Leben erwachen, und Bosse, die sich ohne Vorwarnung verwandeln. Ungezügelte Inszenierung und eine Flut von Ideen verleihen diesen Duellen eine seltene Verspieltheit, unverkennbar die Handschrift des Studios.