Ninja Theory tun sich mit Andy Serkis für eine moderne Reise nach Westen von seltener Emotion zusammen. Monkey und Trip bilden ein berührendes Duo, das Plattforming bleibt leicht und die Inszenierung sprüht vor postapokalyptischer Poesie eines inspirierten Alex Garland.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler16+
Beschreibung
Action-Adventure-Spiel, entwickelt von Ninja Theory und veröffentlicht von Namco Bandai im Oktober 2010. Monkey und Trip durchqueren ein postapokalyptisches Amerika, das von gefährlichen Mechas überrannt wird, auf einer Suche, um Trips Dorf wiederzufinden. Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren entwickelt sich je nach den getroffenen Entscheidungen; Monkey kämpft mit seinem Stab, während umweltbezogene Rätsel und üppige Grafiken das Spielerlebnis bereichern. Das Spiel ist eine Adaption des Romans Reise nach Westen, umgesetzt von Andy Serkis und Alex Garland.
Enslaved - Odyssey to the West im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Die Natur erobert eine postapokalyptische Welt zurück: üppige Vegetation, bunte Ruinen und warmes Licht ergeben eine überraschend leuchtende Zukunft. Das ausgefeilte Charakterdesign, von Andy Serkis überwacht, verleiht eine seltene Ausdruckskraft. Diese Bildregie, lebendig und inspiriert, hebt sich vom Grau des Genres ab.
Von einem geistversklavenden Gerät gezwungen, eine junge Frau durch ein postapokalyptisches Amerika zu geleiten, lernt ein wortkarger Koloss allmählich, sich zu binden. Frei nach einem chinesischen Klassiker, setzt die Erzählung auf die Entwicklung eines Duos und echte Zärtlichkeit. Von sorgfältigem Schreiben getragen, verdient diese humanistische Reise Besseres als das Vergessen.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾6,8 GB📅05/10/2010
Veröffentlicht von Namco Bandai
Enslaved - Odyssey to the West (Xbox 360): Preis, Wert & Seltenheit
Nordamerikanische (NTSC-U) Ausgabe des Ninja-Theory-Action-Adventures, Enslaved Odyssey to the West erzählt den Mythos des Affenkönigs in einer überwucherten postapokalyptischen Welt neu, getragen von gelobter Inszenierung und Erzählung. In den USA verbreitet, liegt sein Interesse in diesem erzählerischen Anspruch und seinem Status als unterschätztes Juwel statt in Knappheit. Ein bei Fans filmischer Abenteuer geschätztes Stück.
Ein verkanntes Juwel
Eine postapokalyptische Neudeutung der Reise nach Westen: Dieses Action-Adventure besticht durch die berührende Beziehung seiner beiden Helden, sein feines Drehbuch und seine Panoramen einer sich zurückerobernden Natur. Sein etwas glattes Gameplay schadete ihm kommerziell. Ein menschliches, strahlendes Abenteuer, das Liebhaber starker Erzählungen wiederentdecken sollten.
Lohnt sich Enslaved - Odyssey to the West 2026 noch?
Auf Xbox 360 2010 erschienen, ist Ninja Theorys Enslaved Odyssey to the West ein erzählerisches Action Adventure, lose inspiriert von der Reise nach Westen, getragen von einer prächtigen Bildsprache einer von der Natur zurückeroberten postapokalyptischen Welt. Die Beziehung zwischen Monkey und Trip, fein geschrieben und von bemerkenswertem Motion Capture getragen, schenkt echte Emotion. Kampf und Klettern bleiben schlicht, aber lesbar. Der Mangel an Spieltiefe enttäuscht manche. Doch Schreibe und visuelle Schönheit gleichen es reichlich aus. Für Freunde erzählerischer Abenteuer behält dieser übersehene Titel einen bleibenden Charme.