Far Cry 4 ist eine großzügige Fortsetzung im Himalaya mit Pagan Min und dem Kyrat-Widerstand. Vertikale offene Welt mit besteigbaren Gyrokoptern und Elefanten, Online-Co-op. Weniger einprägsam als FC3 aber ausgezeichnet.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler18+
Koop
Beschreibung
Open-World-FPS von Ubisoft Montreal, der den Spieler in die fiktive Himalaya-Region Kyrat unter dem Joch eines exzentrischen Diktators transportiert. Veröffentlicht von Ubisoft, erschienen in Europa im November 2014. Offene Region mit Vertikalität, denkwürdiger Pagan Min-Antagonist, Zwei-Spieler-Koop in offener Welt, reitbare Elefanten und kompetitiver Multiplayer.
Far Cry 4 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Exotische Landschaften von üppiger Schönheit, Dschungel, Berge und strahlendes Licht: Die offene Welt atmet eine wilde, gefährliche Natur. Der Reichtum der Vegetation und die Lebhaftigkeit der Farben ergeben einen prächtigen Spielplatz. Diese visuelle Regie, weit und schimmernd, veredelt einen Sandkasten von seltener Großzügigkeit.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Kyrat wird ebenso erklommen wie durchquert: Seine Vertikalität öffnet hochgelegene Außenposten, verborgene Schreine und Nebenaktivitäten, die sich bis zum Horizont reihen. Jagd vom Elefantenrücken, Zwei-Spieler-Koop in der offenen Welt, die Jagd auf Pagan Mins Regime: Die Umwege lohnen oft so viel wie die Hauptstraße. Eine Open-World-Großzügigkeit, die lange in den Bergen hält.
Ein direkter Nachfolger der Far-Cry-3-Formel, in ein fiktives Himalaya mit einem einprägsamen Antagonisten versetzt, ein großer Spätgenerations-Erfolg. Massenhaft gepresst, bleibt er zugänglich und ohne Wert. Sein Sammlerreiz ist heritage-basiert, der eines soliden Open-World-Teils, ohne Knappheit oder spekulative Nachfrage, Auflage und Verfügbarkeit bleiben sehr breit.
Spaß zu mehreren
Ein explosiver Sandkasten, in dem Koop erlaubt, den Spielplatz zu zweit anzugehen und Außenposten-Angriffe sowie ungeplante Ausflüge zu improvisieren. Gegenseitige Hilfe nährt Pläne, die fröhlich entgleisen, zwischen Flankenmanövern und urkomischen Katastrophen durch die Tierwelt. Die Online-Komponente stützt sich auf unsichere Server, doch das frei umherziehende Duo behält einen seltenen Charme und echte Großzügigkeit im geteilten Chaos.
Lohnt sich Far Cry 4 2026 noch?
Far Cry 4 ist eine großzügige Fortsetzung, die die bewährte Formel des Vorgängers in die Berge von Kyrat überträgt, eine fiktive Himalaya-Region unter dem Tyrannen Pagan Min, einem eleganten und unberechenbaren Antagonisten. Die Vertikalität der offenen Welt, angereichert um Gyrokopter und reitbare Elefanten, bringt echte Frische, und der Online-Koop verlängert den Spaß. Weniger überraschend als Far Cry 3 und in der Struktur etwas repetitiv, bleibt es dennoch ein ausgezeichneter Open-World-Shooter. Wer den Vorgänger liebte und mehr will, dem bleibt die Reise sehr befriedigend.