Final Fantasy XII: The Zodiac Age modernisiert einen untypischen Teil, in dem man per Gambits die KI programmiert, fast ein Solo-MMO. Die Welt Ivalice und ihre politische Intrige glänzen, und der Schnellvorlauf macht das Abenteuer weit bekömmlicher. Eine ausgezeichnete Fassung.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler16+
Beschreibung
Der junge Vaan gerät in den Krieg, der die Welt Ivalice verheert. Veröffentlicht von Square Enix, 2019 in Europa und Nordamerika erschienen. Echtzeitkampf, per Gambits programmierbar, ein Lizenzbrett für den Fortschritt und eine sorgfältige Neuauflage eines großen Klassikers.
Final Fantasy XII: The Zodiac Age im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Hitoshi Sakimoto tauscht die übliche Lyrik der Serie gegen eine fast filmische Weite aus feierlichen Märschen und orientalisierenden Motiven, die zum Reich Ivalice passen. Für diese Ausgabe neu orchestriert, gewinnt die Partitur an Glanz. Diese elegante Würde verleiht der Welt eine Majestät, die nichts von ihrem Sog verloren hat.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Das Gambit-System, das jeder Figur eine programmierbare Rolle zuweist, macht die Optimierung zum Spiel im Spiel. Hinzu kommen die Jagd auf furchterregende Markierungen, versteckte Dungeons und eine der zähesten optionalen Zonen der Reihe. Diese Neuauflage, die zum endlosen Feilen der Strategie einlädt, hat einem heute kultigen Teil all seinen Glanz zurückgegeben.
Technische Infos
💾4 GB📅30/04/2019
Veröffentlicht von Square Enix
Final Fantasy XII: The Zodiac Age (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Das Gambit-System macht die Konfrontation zur taktischen Programmierung: Du stellst das Verhalten deiner Gruppe ein und greifst dann im richtigen Moment gegen kolossale Espers und Marks ein. Einen marathonartigen Yiazmat oder einen Esper mit versteckten Bedingungen zu zähmen belohnt Geduld, Phasen-Lesen und ein scharfes Gespür für Optimierung, in einem fast orchestralen Ansatz des Gruppenkampfes.
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Final Fantasy XII: The Zodiac Age remastert einen der eigenwilligsten, lange missverstandenen Teile der Saga. Sein über Gambits programmierbarer Echtzeitkampf nahm moderne automatisierte Systeme vorweg und bleibt ein Optimierungsvergnügen für alle, die am Feinschliff ihrer Strategien Freude haben. Das Lizenzbrett bietet große Freiheit im Fortschritt. Die politische Geschichte Ivalices, kühler und erwachsener als üblich, kann distanziert wirken. Doch die Schnellvorlauf-Option tilgt die einstigen Längen. Für JRPG-Fans ist dies nun die beste Fassung, eine Wiederentdeckung wert.