Ein Action-Roguelike von Konami, das mit seiner prächtigen, beweglichen Ukiyo-e-Ästhetik betört. Der Kampf ist knackig, der Wiederspielwert echt, auch wenn sich irgendwann Wiederholung einschleicht. Ein hübsches grafisches Wagnis.
Euer Urteil
Kategorie
Roguelike2 Spieler16+
Koop
Beschreibung
Ein Dämon steigt durch sich ständig wandelnde Unterwelten hinab, um dem Herrn der Toten zu begegnen, der die Welt bedroht. Veröffentlicht von Konami, weltweit 2022 erschienen. Bei jedem Versuch neu erzeugte Verliese, brutale Klingenkämpfe, Tod und Wiedergeburt, animierter japanischer Holzschnitt-Look.
GetsuFumaDen: Undying Moon im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Ein Ukiyo-e-Druck in Bewegung: Pinsellinien, japanische Holzschnittmuster und eine Palette traditioneller Tinten, durch lebhafte Spritzer gehoben. Diese grafische Pracht, in der jeder Gegner wie aus einer Edo-Zeit-Tafel geschnitten wirkt, macht dieses Roguelike zur wahren animierten Bildrolle.
Gameplay
"Meisterhaft"
Sich mit knackigen Angriffen, engen Ausweichmanövern und vielfältigen Waffen ins Getümmel zu schneiden ergibt einen lesbaren, angenehmen Action-Roguelike, veredelt von einer Ukiyo-e-Kunst, die bei jedem Schlag wogt. Die Runs behalten ihren Biss und die Wiederspielbarkeit trägt, auch wenn sich wiederholte Kulissen und Muster irgendwann einschleichen. Empfohlen für Genre-Fans, die Ungestüm wie visuelles Schauspiel schätzen.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Dämonen vor Kulissen zu zerschneiden, die wie Ukiyo-e-Drucke wogen, schenkt sofortige Befriedigung, gesteigert durch herrlich stilisierte Gewalt. Vielfältige Waffen laden zum Experimentieren ein, der Tod entfacht rasch den Drang weiterzumachen, und der Koop fügt geteilte Spannung hinzu. Jeder eindrucksvolle Run verbindet Roguelite-Anspruch mit betörender Schönheit.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Jeder Vorstoß beginnt bei null, doch nie mit leeren Händen: Man durchquert Holzschnitt-Stufen, erntet Waffen und Talismane und stirbt, um die Erträge besser in dauerhafte Verbesserungen zu stecken. Das Roguelite-Versprechen—ein Stück weiter, ein Stück stärker bei jedem Versuch—nährt das hartnäckige 'noch ein Abstieg'. Die Ukiyo-e-Ästhetik und die Waffenvielfalt erneuern das Gefühl jedes Laufs. Die Formel trifft bis heute hart; die fordernde Schwierigkeit und ein Anteil Grind können Ungeduldige entmutigen.
An der Grenze von Roguelike und japanischer Folklore setzt GetsuFumaDen Bosse, die sich wie lebende Ukiyo-e-Drucke bewegen. Eng getimte Ausweicher, Ausdauerverwaltung und das Lesen langsamer, aber strafender Muster bestimmen jeden Kampf gegen die Dämonen der Unterwelt. Die malerische Schönheit mildert nichts: Diese Yokai verlangen Rhythmusbeherrschung und Geduld.