Der originale Golden Axe, Segas Kult-Beat'em-up mit drei Helden und Tierreittieren. Kurz, aber prägend, zu zweit spielbar, ein Klassiker.
Euer Urteil
Kategorie
Beat ’em up1 Spieler12+
Beschreibung
Gilius Thunderhead, Ax Battler und Tyris Flare bekämpfen den Dark Guld-Zauberer in diesem legendären Sega-Beat'em up. Herausgegeben von Sega, erschienen in Japan im August 1990. Fantasy-Beat'em up mit drei Helden mit unverwechselbaren Zauberangriffen, Kreaturenreiten und spektakuläre Bosse.
Golden Axe im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Die drei Helden setzen von Anfang an die Identität der Reihe: ein massiger Barbar, eine Amazone in leichter Rüstung, ein Zwerg mit Axt. Ihre Reittiere speien Feuer oder Eis über mehrere Felder Breite, und die Kulissen, der Rücken einer Riesenschildkröte, ein fliegender Adler, ein brennendes Dorf, ziehen auf Ebenen vorbei, die jedem Bild Weite geben.
Die Schreibweise stützt sich auf markante Perkussion und modale Motive, die das Epos ohne Orchester beschwören: Trommeln vorn, kurze wiederholte Melodien, einige synthetische Bläser auf den schweren Zählzeiten. Das langsamere Kartenthema dient als Atempause zwischen zwei Bildern und ist im Gedächtnis geblieben.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Die Axt fest im Griff, stürzt man sich ohne Zögern in eine schmutzige Heroic-Fantasy, in der jeder Schlag echtes Gewicht hat. Ein feuerspeiendes Biest zu reiten oder einen verheerenden Zauber zu entfesseln macht die Prügelei zum reinen Spektakel. Zu zweit wird das Chaos zum Fest, und der Ruf nach dem nächsten Durchlauf verstummt nie. Brutal, direkt und sofort befriedigend, auch nach Jahrzehnten.
Golden Axe ist eine der Gründungssäulen des Sega-Beat'em-up und begleitete das Mega Drive sehr früh in seiner Laufbahn, was es zu einem Eckpfeiler der First-Party-Bibliothek macht. Lose- und Komplettpreis bleiben dank riesiger Auflage und zahlreicher Neuauflagen erschwinglich, doch die versiegelte Spanne steigt drastisch, da originalverschweißte Exemplare nach über drei Jahrzehnten kaum noch zu finden sind. Die Begehrtheit beruht auf dem ikonischen Status, nicht auf gewöhnlicher Seltenheit.
Ein Kult-Cover
Die Klinge gegen einen lodernden Himmel gereckt, recken sich der Barbar und seine Gefährten in einem Heroic-Fantasy-Gemälde, das nach Schweiß und Rache riecht. Angelehnt an das Sword-and-Sorcery-Kino, entwirft die Illustration eine brutale Welt, in der das Reiten von Drachen selbstverständlich wirkt. Klar und muskulös, verkörpert sie das goldene Zeitalter der Sega-Beat'em-ups.
Lohnt sich Golden Axe 2026 noch?
Als legendäres Sega-Beat-them-up schickt Golden Axe Ax Battler, Tyris Flare und Gilius Thunderhead, um den Tyrannen Death Adder durch eine Heroic-Fantasy-Welt zu stürzen. Die elementare Magie, die Kreaturenreittiere und das kooperative Spiel machten diesen Titel zu einer Säule des Genres. Die Mega-Drive-Version bleibt der Arcade treu und bietet weiterhin ein direktes, befriedigendes Ventil. Für Fans von Retro-Beat-them-ups oder des Sega-Goldzeitalters behält der Titel eine vollkommen intakte Wirksamkeit und einen Reiz.