Rockstars absolutes Meisterwerk. San Andreas definiert Open World mit einer riesigen Karte, die drei Städte umfasst, RPG-Mechaniken, kulturell reicher Erzählung und totaler Handlungsfreiheit neu. Eines der größten je erstellten Spiele, unverzichtbar auf PS2.
Euer Urteil
Kategorie
Open World4 Spieler18+
Koop
Beschreibung
Der absolute Höhepunkt der PS2-Ära, 2004 bei Rockstar North erschienen. Carl "CJ" Johnson kehrt in den fiktiven Bundesstaat San Andreas (Los Santos, San Fierro, Las Venturas) zurück, für eine über hundertstündige Gangsta-Saga. Eine ausufernde offene Welt, leichte RPG-Elemente und eine Erzählung von außergewöhnlicher Tragweite: ein generationenprägender Klassiker.
Grand Theft Auto - San Andreas im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Drei Städte, Wüsten und Landstriche mit erstaunlicher Weite nachgebildet, getaucht in ein nostalgisches kalifornisches Licht der 90er. Die Geschlossenheit der Welt und die wimmelnde Animation verleihen ihr ein Leben in jedem Augenblick. Diese visuelle Regie, weit und glaubwürdig, definierte den Maßstab der offenen Welt neu.
Ein Spiegel der frühen 1990er an der Westküste: Das Spiel rollt eine Anthologie aus Hip-Hop, G-Funk, Soul und Rock von eindringlicher Authentizität aus. Jedes Radio erschafft die Stimmung einer Ära mit seltener Genauigkeit neu, von Gangsta-Rap bis zu Funk-Klassikern. Diese gigantische lizenzierte Auswahl bleibt eine der prägnantesten des Videospiels.
Nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat zurückgekehrt, gerät ein junger Mann in den Sog von Bandenkriegen und Polizeikorruption. Ein weites Fresko über Familie, Loyalität und sozialen Aufstieg, umfasst die Erzählung eine ganze Ära mit beispielloser Weite. Witzig, brutal und überraschend aufrichtig, ist sie Kult geblieben.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein Spielplatz von schwindelerregendem Ausmaß, über drei Städte und ganze Landstriche verteilt, wo man fliegt, schießt, schwimmt, fährt und endlos improvisiert. Die Dichte an Aktivitäten und die totale Freiheit schenken ein berauschendes Gefühl: Alles scheint möglich, jederzeit. Witzig, riesig und voller Persönlichkeit, eine der denkwürdigsten offenen Welten überhaupt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Einen ganzen Bundesstaat per Motorrad, Flugzeug oder zu Fuß zu durchstreifen und dabei zwischen inszenierten Missionen, Gangs und tausend Nebenaktivitäten zu jonglieren eröffnet einen Spielplatz von seltener Dichte. Seine Werte, seine Gangs und seine Verstecke zu verbessern entfacht unablässig ein neues Ziel. Einige frustrierende Missionen lasten, doch dieses Übermaß und diese totale Freiheit bleiben ein stets wirksamer Gipfel der Anziehung.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Drei Städte und ein ganzes Hinterland zu durchstreifen, um die Straße zu erobern, entfaltet eine offene Welt von wahnwitziger Dichte, randvoll mit Missionen und Aktivitäten. Seinen Avatar anzupassen, Sammelobjekte zu jagen und alles auf 100% abzuschließen füllt Dutzende Stunden. Diese Großzügigkeit, ein Höhepunkt der Reihe, verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf einer unerschöpflichen Sandbox.
Ein Höhepunkt von Rockstars krimineller Sandbox, dessen ausuferndes fiktives Land, Handlungsfreiheit und erzählerischer Ehrgeiz eine Generation prägten und Verkaufsrekorde brachen. Im Westen noch sehr verbreitet, liegt sein Interesse in diesem Status als Aushängeschild der Konsole statt in Knappheit. Ein unverzichtbares Stück für Open-World-Fans, die ein Monument der PS2-Ära wollen.
Spaß zu mehreren
Ein riesiger krimineller Spielplatz, der einen Zweier-Freimodus einschiebt, in dem man Seite an Seite Chaos sät, ohne Ziel außer Spaß. Die improvisierte Kooperation schlägt jedes Skript: sich für einen Raub die Räuberleiter geben, gemeinsam vor der Polizei fliehen oder einfach das denkwürdigste Chaos auslösen. Weitläufig und großzügig, macht es den Sandkasten zum geteilten Pausenhof, den man unermüdlich erkundet.
Ein Kult-Cover
In seinem khakigrün getränkten Schachbrett aus Vignetten beschwört San Andreas Lowrider, Gangs und sonnenflache Avenuen herauf. Der warme Grundton und die Gesichter aus dem Viertel verankern das Epos sofort im US-Ghetto der 1990er. Wimmelnd und sofort lesbar, ist die Komposition zu einem der ikonischsten Cover der Spielgeschichte geworden.
Eine fragwürdige Moral
Die Karriereleiter der Unterwelt hinaufzuklettern bedeutet hier, sich jedes Fahrzeug ungefragt zu leihen, zwielichtige Aufträge zu erledigen und fröhliches Chaos über eine ganze Stadt zu säen, die einem ausgeliefert ist. Das Spiel verpackt alles in eine pointierte Satire, was den Spieler nicht hindert, Vergehen mit vergnügtem Grinsen aneinanderzureihen, ganz in seinem Element als Ganove.