Hitman Absolution ist eine Übergangsepisode für Agent 47 mit mehr Narrativfokus und überarbeiteter Annäherungsfreiheit. Verkleidungen, Infiltration, kreative Eliminierungen. Weniger Sandbox als die Klassiker aber intensiv.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler18+
Beschreibung
Fünfter Hauptteil von IO Interactives Hitman-Saga, der Agent 47 in eine persönliche Quest taucht, um ein junges Mädchen zu beschützen. Veröffentlicht von Square Enix, erschienen in Europa im November 2012. Instinct-System, das Zielroutinen offenbart, anpassbarer Contracts-Modus, narratives Szenario, abwechslungsreiche Umgebungen und mehrere Missionsansätze.
Hitman - Absolution im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Kulissen von wucherndem Reichtum, dichte Menschenmengen und ausgearbeitetes Licht: Jeder Level wirkt wie ein lebendiges, zur Beobachtung gemachtes Gemälde. Die Geschlossenheit der Umgebungen und die Sorgfalt für Details ergeben einen Spielplatz von großer Glaubwürdigkeit. Diese visuelle Regie, ausgefeilt und elegant, dient der Infiltration meisterhaft.
Straff und heimtückisch, webt die Musik eine Atmosphäre des Attentats, in der beklemmende Flächen und gedämpfte Perkussion mit der Jagd ansteigen. Jeder Auftrag badet in einer dumpfen Spannung, die auf den kleinsten Fehltritt reagiert. Diese Klangidentität, ausgefeilt und bedrückend, veredelt die kalte Eleganz von Agent 47.
Ein IO-Interactive-Teil, der die Hitman-Saga zu stärker geführtem Erzählen und spektakulärer Inszenierung lenkte, ohne auf methodisches Morden zu verzichten. In großer Menge im Westen gefertigt, bleibt sein Sammlerinteresse gering und liegt vor allem in seiner Scharnierrolle in der Reihe vor Hitman 2016 statt in Knappheit. Ein sehr erschwingliches Stück für Schleichfans.
Eine fragwürdige Moral
Das Handwerk des Auftragskillers wird hier als Kunst der Diskretion präsentiert: Verkleidungen, Gifte und Klaviersaiten, alles, um das Ziel spurlos auszuschalten. Man bewundert die Eleganz der Ausführung, und das Spiel belohnt einen sogar für sauberes Arbeiten, was darauf hinausläuft, Auftragsmorde hübsch zu benoten, ohne je etwas Böses dabei zu empfinden.
Lohnt sich Hitman - Absolution 2026 noch?
Hitman Absolution ist ein Übergangsteil, der Inszenierung und Erzählung über den reinen Sandkasten der Vorgänger stellt. Agent 47, menschlicher und gejagt, bewegt sich durch hervorragend gestaltete Levels, in denen Infiltration, Verkleidungen und kreative Eliminierungen ihr ganzes Vergnügen bewahren. Die Verengung der Freiheit und das direktivere Deckungssystem spalteten die Puristen, die der offenen Herangehensweise der Reihe verbunden sind. Doch für sich genommen bleibt das Spiel ein ausgezeichneter Stealth-Titel, mit sorgfältiger Atmosphäre und belohnendem Gameplay. Ein guter Einstieg, trotz seiner bewussten Wende.