Sega Horror-Rail-Shooter, ehrenhaftes Saturn-Port des Arcade-Klassikers. Zombie-Atmosphäre und rasante Action bleiben intakt. Light Gun fügt eine unersetzliche Dimension hinzu. Ohne Guncon ist die Spielbarkeit reduziert, aber noch spielbar.
Euer Urteil
Kategorie
Railshooter1 Spieler16+
Koop
Beschreibung
Horror-Rail-Shooter, in dem Agenten Zombie-Horden in einem Herrenhaus und seiner Umgebung bekämpfen. Von Sega AM1, erschienen in Japan 1998. Schienen-geführtes Zielen, mehrere Abzweigungen mit verschiedenen Wegen, Vielfalt an Kreaturen mit eigenen Schwachstellen, Solo- und Kooperationsmodi, beunruhigender Soundtrack. Saturn-Port des Arcade-Automaten mit Trainingsmodus.
House of the Dead, The im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Grandios und beunruhigend, mischt Segas Musik Orgel, dramatische Streicher und gotische Chöre, um den Rail-Shooter in einen theatralischen Horror zu hüllen. Jede Untoten-Welle pulsiert von einer orchestralen Spannung, perfekt im Einklang mit dem Nervenkitzel des Spiels. Diese klangliche Weite, kitschig und wirkungsvoll, bleibt eine Kultsignatur des Genres.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Die Pistole in der Hand, durchquert man ein von Untoten verseuchtes Anwesen und ballert alles weg, was hervorstürzt, in einer Flut aus Action. Das Vergnügen ist instinktiv: zielen, mit einer Geste nachladen, Geiseln retten, um Wege freizuschalten. Die Verzweigungen und das Punkten wecken unaufhörlich die Lust auf einen Neustart. Spektakulär und flott, ein Muss der Lightgun-Shooter.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,36 GB📅26/03/1998
Veröffentlicht von Sega
House of the Dead, The (Saturn): Preis, Wert & Seltenheit
Saturn-Umsetzung von Segas Rail-Shooter, dessen japanische Fassung seltener bleibt als die westliche und von der Virtua-Gun-Unterstützung profitiert. Das Interesse rührt von relativer Automatentreue, der Verbindung zu Segas Lightgun-Blütezeit und einer japanischen Auflage, die die Verfügbarkeit heute begrenzt. Besonders komplett mit Originalpistole gesucht von Fans des Pistolen-Shootings auf der Maschine.
Denkwürdige Bosse
Ein Rail-Shooter mit selbstbewusst trashiger B-Movie-Atmosphäre: Dieser Titel führt durch verseuchte Villen zu monströsen Wächtern, benannt nach den Arkana des Tarot. Auf Schwachstellen zu zielen und zugleich Opfer zu retten, schafft eine ständige Spannung, durchsetzt von Verzweigungen je nach Reflexen. Das kitschige Groteske der Kreaturen und das atemlose Tempo der Angriffe machten es zum Spielhallenklassiker.
Lohnt sich House of the Dead, The 2026 noch?
The House of the Dead bringt Sega AM1s Horror-Rail-Shooter auf den Saturn, in dem Agenten in einer Villa und ihrer Umgebung Horden von Untoten gegenübertreten, ursprünglich für eine Lightgun gedacht. Die flotte Action, die Pfadverzweigungen und die B-Movie-Horror-Stimmung bleiben fesselnd, und das Ziel-Peripheriegerät verstärkt die Immersion. Die Umsetzung zeigt technische Kompromisse gegenüber dem Automaten. Für Freunde von Retro-Rail-Shootern und ungehemmtem Arcade-Horror ein Genre-Klassiker, besonders schmackhaft mit einer Pistole und zu zweit.