Eine düsterere, eigenwilligere Fortsetzung von Ocarina of Time. Drei Tage in Endlosschleife, um Termina zu retten, zweiundvierzig Masken mit verblüffenden Kräften, kompaktere, aber brillant gestaltete Dungeons. Ein Zelda von seltener Melancholie, anspruchsvoller und geheimnisvoller, zu Recht Kult.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler12+
Beschreibung
Fortsetzung von Ocarina of Time, die Link in die Wiederholung einer dreitägigen Mond-Apokalypse in der bedrohten Welt Termina stürzt. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 2000 in Europa und Nordamerika. Einzigartige Zeitreise-Mechanik, zweiundvierzig Masken mit vielfältigen Effekten, einfallsreiche Dungeons und eine melancholische Atmosphäre.
Legend of Zelda, The - Majora's Mask im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Termina in dunklen Tönen wiedergegeben, unter dem bedrohlichen Schatten eines grinsenden Mondes: Die schwere, traumhafte Atmosphäre kontrastiert radikal mit dem Rest der Saga. Die Verwandlung durch Masken und der Countdown nähren eine eigenwillige Angst. Diese dämmrige Stimmung, fremd und betörend, bleibt eine der eindrücklichsten in Zelda.
Zwischen Beklemmung und Melancholie lässt Koji Kondos Musik die Bedrohung des Mondes mit seltener Beschwörungskraft über Unruhstadt schweben. Beunruhigte Themen, der Countdown-Walzer und Okarina-Melodien weben eine seltsame, ergreifende Atmosphäre. Diese klangliche Einzigartigkeit bleibt eine der prägnantesten der Saga.
Drei endlose Tage, ein drohender Mond und eine dem Untergang geweihte Welt: Selten war ein Abenteuer so beklommen und melancholisch. Hinter jeder Maske ahnt man eine Trauer, ein Bedauern, ein Leben auf Abruf. Seltsam erwachsen für ihre Zeit, verfolgt diese Parabel über Zeit und Verlust weiterhin jene, die sie erkunden.
Gameplay
"Meisterhaft"
Alles dreht sich um einen Drei-Tage-Zyklus, den man wieder und wieder durchläuft und dabei seine Handlungen minutengenau neu ordnet, während die Masken Link und seine Fähigkeiten verwandeln. Dieses kühne Uhrwerk liefert ein dichtes Abenteuer, in dem jeder Umweg zählt. Anspruchsvoller als der Durchschnitt, belohnt es Einfallsreichtum und bleibt eine von Nintendos originellsten Spielstrukturen.
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Denselben Drei-Tage-Zyklus immer und immer wieder zu durchleben, um die Schicksale einer dem Untergang geweihten Stadt zu entwirren, erzeugt eine eigentümliche Dringlichkeit, in der jede Schleife ein weiteres Geheimnis enthüllt. Masken zu sammeln und neue Wege freizuschalten, treibt einen sofort zurück hinein. Die Zeitverwaltung kann nerven, doch diese erfinderische Melancholie übt einen seltenen, hartnäckigen Sog aus.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾0,03 GB📅17/11/2000
Veröffentlicht von Nintendo
Legend of Zelda, The - Majora's Mask (N64): Preis, Wert & Seltenheit
Erste europäische Pressung vom November 2000, ebenfalls in einer goldenen Cartridge mit holografischem Etikett ausgeliefert. Diese erste PAL-Welle liegt vor der Rev-1-Revision und behält bestimmte Timing-Bugs in den Zeitzyklen bei, was sie zum präzisen Ziel für Liebhaber macht, die die Engine in ihrem ursprünglichen Zustand beobachten wollen. Die europäische Box enthält ein mehrsprachiges Cover und einen fünfseitigen Einleger zu den Masken, ein Dokument, das auf der US-Fassung nicht übertragen wurde.
Denkwürdige Bosse
Unter einem hämisch grinsenden Mond riegeln vier Tempelwächter – vom Tänzer Odolwa bis zum kolossalen Goht – je eine Region ab, während die Masken die Herangehensweise an den Kampf radikal verändern. Der letzte Gegner, Majora, verwandelt sich in immer verstörendere Gestalten. Eine bedrückende Atmosphäre und ein erfindungsreiches Bestiarium verleihen diesen Duellen eine Fremdartigkeit, die lange nachhallt.
Ein Kult-Cover
In Dunkelheit schwebend, fixiert Majoras gehörnte Maske den Spieler mit ihren giftigen Augen, während der Mond in der Ferne droht: Unbehagen stellt sich vor jeder Erklärung ein. Kränkliche Violetttöne und eine beunruhigende Symmetrie vermitteln den Albtraum, der in diesem besonderen Teil schwelt. Verstörend und magnetisch, bleibt es eines der beklemmendsten Bilder der Saga.
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Auf Nintendo 64 2000 erschienen, erweitert Nintendos Projekt die Ocarina of Time Engine zu einem Abenteuer von beispielloser Düsternis und Kühnheit, gebaut auf einer Drei Tage Zeitschleife, die Link endlos wiederholt, um eine vom fallenden Mond bedrohte Stadt zu retten. Die Verwandlungsmasken Mechanik, das melancholische Schreiben und die verflochtenen Schicksale der Bewohner ergeben ein Erlebnis von seltener emotionaler Dichte. Die Verwaltung des Zeitdrucks und die fordernde Struktur verlangen echte Eingewöhnung. Ein kultiges, eigenwilliges Werk.