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Little Nightmares (Japan)

Nintendo Switch
🇬🇧 🇯🇵
Getestet
2018
81
Ad
✪ Getestet am 12. Januar 2024
81

Ein wunderschöner, beklemmender Kinderalbtraum zwischen Rätsel-Plattformer und Schleichen. Die makabre Kunstrichtung beeindruckt noch immer, auch wenn die Steuerung die Spannung manchmal verrät. Kurz, unvergesslich.

Euer Urteil
Kategorie
Adventure 1 Spieler 12+
Beschreibung
Six, ein Kind im gelben Regenmantel, flieht aus dem Maw, einem Tiefseeschiff voller gefräßiger Monster. Veröffentlicht von Bandai Namco, weltweit 2018 erschienen. Klettern und Fliehen durch bedrückende überdimensionale Kulissen, Umgebungsrätsel, beklemmende Klangkulisse und groteske Gegner.

Little Nightmares im Test

MAX
Art-Design
"Ikonisch"
4/5
Musik
"Hervorragend"
4/5
Story
"Fesselnd"
Ein albtraumhaftes Puppenhaus, in dem die Kindheit dem Unhold gegenübertritt: fettige organische Texturen, erdrückende Perspektiven und klammes Helldunkel. Diese Ästhetik des makabren Märchens, mit der Zerbrechlichkeit einer kleinen gelben Gestalt spielend, erzeugt ein ebenso schönes wie verstörendes Unbehagen.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾4 GB 📅18/05/2018
Veröffentlicht von Bandai Namco

Little Nightmares (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit

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Ein verkanntes Juwel

Little Nightmares feierte echten Erfolg und bekam einen Nachfolger, doch auf der Switch litt es lange unter dem Vergleich mit flüssigeren Fassungen. Wer darüber hinwegsieht, erlebt im ersten Teil noch immer die reinste Stimmung: eine riesige, albtraumhafte Küche, ein Mädchen im gelben Regenmantel und eine Spannung, die nie nachlässt. Freunde dumpfen Grauens und grotesken Designs sollten zurückkehren.

Lohnt sich Little Nightmares 2026 noch?

Little Nightmares legte den Grundstein für eine seither kopierte Formel, doch das Original behält seine Suggestivkraft. Der Schlund, jenes abgründige Schiff mit riesigen, erdrückenden Kulissen, lässt die kleine Six unter steter Bedrohung schrumpfen, und die beklemmende Klangkulisse leistet viel der Arbeit. Das Gameplay bleibt indes bescheiden: Klettern, Fliehen und flache Umgebungsrätsel, mit teils unpräziser Steuerung, die noch frustriert. Es ist kurz und rein atmosphärisch. Man spielt es eher für das Grauen und die Inszenierung als für die Herausforderung. Ein ästhetischer Albtraum, der trotz Grenzen prägt.

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