Mario Tennis von Camelot, mit vorbildlicher Steuerung und überraschender Tiefe. Sechzehn Figuren, Positionsspiel und Effetschläge mit herrlicher Präzision, ein Doppelmodus in Reinform. Tennis, das festlich und fordernd zugleich sein kann, sofern man hinter Marios Schnurrbart auch Schweiß zulässt.
Euer Urteil
Kategorie
Sport4 Spieler3+
Beschreibung
Arcade-Tennisspiel mit den Charakteren des Mario-Universums auf thematischen Plätzen. Entwickelt von Camelot, veröffentlicht von Nintendo, erschienen 2000 in Europa und Nordamerika. Sechzehn Charaktere mit unterschiedlichen technischen Profilen, Meisterschafts- und Ausstellungsmodus, Tennis-Minispiele und Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler.
Mario Tennis im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Das erste Mario Tennis (Camelot) setzt eine knallige Cartoon-Sport-Ästhetik: ausdrucksstarke Mario-Figuren, bunte Plätze und lebhafte Schlaganimationen. Die Kunst bevorzugt sofortige Platzlesbarkeit und festliche Energie und führt Waluigi und Daisy ein. Eine klare, freudige Kunst, das Fundament von Nintendos Tennisreihe.
Der Soundtrack hüllt das Arcade-Tennis in eingängige Fröhlichkeit: vitaminreiche Melodien, abwechslungsreiche Platzthemen und verspielte Rhythmen, die den Ballwechseln folgen. Die Musik entschärft den Wettkampf und hält den festlichen Geist von Nintendos Sport. Eine spritzige, lächelnde Begleitung, perfekt zur Cartoon-Energie des Spiels.
Gameplay
"Meisterhaft"
Ein gut platzierter Schlag genügt, um sofort Spaß zu haben, doch das System aus Effets und Leisten offenbart eine ungeahnte taktische Tiefe, sobald man im Niveau steigt. Das Timing der Schläge, übersichtlich und belohnend, macht jeden Ballwechsel spannend und fair. Diese Balance aus Zugänglichkeit und Finesse macht es zu einem der angenehmsten Tennisspiele, allein oder zu mehreren.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Schläge in rasendem Tempo wechseln, Winkel lesen und den tödlichen Treffer in einer verspielten Mario-Welt setzen: Die sofortige Steuerung verbirgt echte taktische Finesse. Der Doppel-Modus kippt schnell in freundschaftliches Chaos, vor allem wenn sich die Aufsprünge reihen. Sprudelnd, flott und ungemein gesellig, ein Arcade-Sport für geteilten Spaß.
Europäische Camelot- und Nintendo-Pressung vom August 2000, die den US-Code übernimmt, aber ein dichtes mehrsprachiges Handbuch liefert und die Transfer-Pak-Brücke zu Mario Tennis GBC bewahrt. Knapper als die US-Version auf dem Sekundärmarkt aufgrund eines kürzeren PAL-Rollouts, bleibt die PAL-Cartridge das europäische Referenzstück zur Dokumentation von Waluigis Auftritt in Europa sechs Monate nach seinem japanischen Debüt.
Spaß zu mehreren
Prickelndes, zugängliches Tennis, in dem das System der aufgeladenen Schläge der unmittelbaren Freude der Vierer-Ballwechsel eine taktische Ebene hinzufügt. Besonders im Doppel wirkt die Abstimmung der Partner Wunder, zwischen Netzangriffen und rachsüchtigen Lobs über den Gegner. Glasklar zu lernen und tief zu ergründen, entfacht es spektakuläre Punkte und ein unwiderstehliches Verlangen, den Matchball zu wiederholen.
Lohnt sich Mario Tennis 2026 noch?
Auf Nintendo 64 2000 erschienen, legte Camelots Projekt die Grundlagen von Nintendos Arcade Tennis und verbindet sofortige Steuerung mit ungeahnter Tiefe. Das an die Knöpfe gebundene Effetsystem, Topspin, Slice, Stoppball und Lob, belohnt Positionierung und das Lesen des Ballwechsels, während das Aufgebot von Mario Helden mit eigenen Stilen Farbe und Vielfalt bringt. Der Doppel Mehrspieler, nervös und gesellig, bleibt ein Höhepunkt des Couch Spiels. Der dünnere Solo Inhalt und das Fehlen von Onlinespiel zeigen sich. Ein Maßstab des Arcade Sports.