Metal Gear Solid V The Phantom Pain ist Kojimas letztes MGS mit Big Boss 1984 in Afghanistan und Afrika. Revolutionäres Open-World-MGS, gigantische Mother Base, Missionen mit unendlichen Ansätzen. Ein wichtiges Werk.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler18+
Beschreibung
Fünfter Hauptteil Metal Gear Solid von Kojima Productions in massiver offener Welt, der Big Boss durch Afghanistan und Afrika verfolgt. Veröffentlicht von Konami, erschienen in Europa im September 2015. Duale Afghanistan/Afrika-Open-World, freies und einfallsreiches Infiltrationsgameplay, Mother Base-Management, Metal Gear Online-Multiplayer-Modus und kontroverses Finale. Sandbox-Referenz.
Metal Gear Solid V - The Phantom Pain im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Eine aride offene Welt, in natürliches Licht getaucht, von der afghanischen Wüste bis zu den Savannen Afrikas: Die Infiltration gewinnt eine beispiellose Weite und Schönheit. Die sorgfältige Fotografie und die Tag-Nacht-Zyklen ergeben einen packenden Realismus. Diese visuelle Regie, weit und beherrscht, markiert den technischen Höhepunkt der Saga.
Filmisches Orchester und lizenzierte 80er-Hits mischend, webt die Musik eine Spionage-Atmosphäre, zugleich grandios und nostalgisch. Das erschütternde „Sins of the Father" und die Radios der Zeit unterstreichen die Tragödie der Erzählung. Dieser klangliche Reichtum, weit und bewegend, veredelt das letzte Kapitel der Saga.
Nach Jahren im Koma erwacht, jagt ein gebrochener Soldat jene, die seine Einheit auslöschten, heimgesucht von einem Phantomschmerz. Die Erzählung greift Rache, Sprache als Waffe und den Verlust des Selbst mit eiskalter Mehrdeutigkeit auf. Ihre Schlusswendung, die die Identität des Helden selbst infrage stellt, führt die kühnste Reflexion der Reihe fort.
Gameplay
"Meisterhaft"
Jede Mission als Schleich-Sandkasten anzugehen, seine Stunde, seinen Winkel und seine Gadgets zu wählen, bietet eine taktische Freiheit von beispielloser Geschmeidigkeit. Die reaktionsfreudige KI und das Tag-Nacht-System belohnen die Improvisation. Als Höhepunkt des Open-World-Stealth bewahrt es eine Flüssigkeit der Steuerung, die noch immer Bewunderung abnötigt.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein riesiger Spielplatz, in dem jede Infiltrationsmission auf unendlich viele Arten gelöst wird, zwischen minutiöser Planung und totaler Improvisation. Der Reichtum an Werkzeugen, die Basisverwaltung und die Freiheit der Herangehensweise schaffen eine schwindelerregende Tiefe. Flott, immersiv und meisterhaft gestaltet, ein Meisterwerk der Open-World-Schleicherei, das Einfallsreichtum in jedem Moment belohnt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Jede Mission auf tausend Wegen anzugehen, Rekruten zu extrahieren, um seine Basis auszubauen, und dann seine Herangehensweise zu verfeinern, entfacht eine freie Infiltrationsschleife von seltenem Reichtum. Waffen und Gadgets zu verbessern und das Makellose anzupeilen weckt unablässig die Lust, von vorn zu beginnen. Seine zerfaserte Erzählung enttäuscht, doch die Perfektion seines Gameplays macht jede Mission schwer loszulassen.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Weitläufig erstreckt sich die offene Welt aus Afghanistan und Afrika und wimmelt von Nebenmissionen, zu extrahierenden Zielen und optionalen Aufgaben, die den Hauptfaden weit übertreffen. Mother Base auszubauen und zu verwalten wird zur eigenen Besessenheit. Diese Infiltrationsfreiheit und dieser strategische Grind begründen eine einhellig gelobte Langlebigkeit.
Technische Infos
💾12 GB📅01/09/2015
Veröffentlicht von Konami
Metal Gear Solid V - The Phantom Pain (PS3): Preis, Wert & Seltenheit
Hideo Kojimas letztes großes Metal Gear, ein Open-World-Schleichspiel von beispielloser Freiheit, geprägt vom turbulenten Abgang des Schöpfers von Konami kurz nach Veröffentlichung. Im Westen breit vertrieben, bleibt sein Sammlerinteresse gemäßigt und liegt in diesem Status als Kojimas Abschied von der Saga statt in Knappheit, die japanische Ausgabe ist seltener. Ein geschichtsträchtiges Stück für Schleichfans.
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Metal Gear Solid V The Phantom Pain ist Hideo Kojimas letztes MGS und wohl der Gipfel des Infiltrations-Gameplays, den die Saga je erreichte. Big Boss in Afghanistan und Afrika in einer offenen Welt zu spielen, in der jede Mission auf unzählige Arten angegangen werden kann, bietet eine berauschende taktische Freiheit und eine nahezu unerschöpfliche Wiederspielbarkeit. Das Management der Mother Base fügt eine süchtig machende strategische Ebene hinzu. Seine fragmentierte Erzählung und sein abruptes Ende polarisieren, Folge einer schwierigen Entwicklung. Doch die schiere spielerische Exzellenz des Ganzen macht es zu einem bedeutenden Werk, heute noch rundum empfehlenswert.