Eine clevere Kreuzung aus Metroidvania und Monstersammeln. Das Duo-Teamsystem und das Skillraster bieten echte Buildcraft-Tiefe. Das Pixelart ist wunderschön. Wer gern Kreaturen optimiert, gerät in eine köstliche Falle.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Ein Hüter erkundet ein seitlich scrollendes Refugium, fängt Kreaturen und baut ein Team auf. Veröffentlicht von Team17, weltweit 2020 erschienen. Über hundert Monster mit Fähigkeitsbäumen, Kämpfe in Dreierteams, fähigkeitsgesperrte Labyrinthe und warme Pixelart.
Monster Sanctuary im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Als Erbe einer Linie von Monsterhütern erkundet der Held ein bedrohtes Refugium, in dem jede gefangene Kreatur ein Bruchstück einer dunklen Vergangenheit enthüllt. Die Überlieferung entfaltet sich in Fragmenten, durch Inschriften und Verlies-Geheimnisse, und belohnt Neugier. Diese stimmige Welt und ihre geduldig gewobene Mythologie verleihen einem Erkundungsabenteuer ungeahnte Tiefe.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Metroidvania und Monster-Sammeln verschmelzen hier kompromisslos: über hundert Kreaturen zum Fangen, Entwickeln und Kombinieren in Sechserteams, jede schaltet zudem Erkundungskräfte frei. Die Karte öffnet sich stets neu, Skill-Combos werden verfeinert, ein Endlosmodus dehnt den Lauf. Die Jagd nach dem perfekten Fünf-Sterne-Ei erledigt den Rest.
Gegner zu fangen statt zu erschlagen verleiht diesen Begegnungen eine im Genre seltene strategische Dimension. Ein Team zusammenzustellen, Synergien zu verketten und Muster zu lesen verwandelt jeden Wächter in ein lebendiges Rätsel. Die taktische Tiefe der Kombinationen sorgt dafür, dass zwei Spieler denselben Boss nie auf dieselbe Weise angehen.
Ein verkanntes Juwel
Ein Metroidvania mit Pokémon-artigem Monstersammeln zu kreuzen klingt naheliegend, doch nur wenige verschmelzen flotte Erkundung und tiefe Teamkämpfe so gut. In einer Lawine aus Indie-Pixelart erschienen, fiel es kaum auf. Über hundert Kreaturen mit Talentbäumen und cleveres Design machen es zum bodenlosen Spielplatz für Synergie-Strategen.
Lohnt sich Monster Sanctuary 2026 noch?
Monster Sanctuary vermählt zwei Genres, die sich wenige zu kreuzen trauen, das Metroidvania und das Kreaturen-Sammel-RPG, und die Mischung funktioniert besser als gedacht. Die Kämpfe mit Dreierteams verbergen echte Tiefe an Synergien und Talentbäumen, die Optimierung belohnt. Die fähigkeitsbasierte Erkundung öffnet die Welt mit Logik. Das warme Pixel-Art und die über hundert Monster befeuern den Sammeldrang. Das Tempo dehnt sich mitunter, doch wer Pokémon mit mehr Strategie liebt, findet hier eine weiterhin tragende Entdeckung.