Ninja Gaiden 3 vereinfacht die Team-Ninja-Formel drastisch, was Puristen ehrlich verärgert hat. Weniger fordernde Kämpfe und weniger befriedigende Zerstückelungen machen es zum vielleicht umstrittensten Teil der Ryu-Hayabusa-Trilogie.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler18+
Beschreibung
Stylische Ninja-Action der Ninja-Gaiden-Reihe. Veröffentlicht von Tecmo Koei 2012 in Europa, den USA und Japan. Brutale Klingenkämpfe, Verstümmelungen, eine menschlichere Sicht auf Ryu Hayabusa und Online-Clan-Koop. Polarisierende Kritiken.
Ninja Gaiden 3 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Gameplay
"Vernünftig"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Brutal"
Stärker auf cinematische Action ausgerichtet, bleibt dieser dritte Teil dennoch fordernd: zahlreiche Gegner, enge Ausweichmanöver und Kämpfe, die Leichtsinn rasch bestrafen. Die Angriffe zu lesen, den Abstand zu verwalten und Blocks zu ketten, strukturiert das Überleben. Brutal und rasant, verlangt es Meisterschaft von allen, die sich in Kämpfen mit wenig Spielraum behaupten wollen.
Von unablässiger Aggression getrieben, wirft dieser Teil Ryu Hayabusa gegen maßlose Gegner — mechanische Dinosaurier oder gepanzerte Kolosse — in Duelle, in denen Ausweichen und Kontern an erster Stelle stehen. Blutige Griffe und Katana-Finisher halten eine rohe Spannung aufrecht. Direkter und spektakulärer als verschlagen, bevorzugt er nervöse Abreaktion vor taktischer Finesse, ohne je das Tempo zu drosseln.