Ein ambitioniertes Quantic Dream Cyberpunk Abenteuer aus Erkundung, Ermittlung und Kämpfen. Die düstere Art Direction fasziniert, das ungleiche Tempo verwirrt, doch das Projekt bleibt kühn.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler16+
Beschreibung
Ein Rocksänger kann sich in die Körper seiner Feinde versetzen, um das Geheimnis seines Todes in diesem existentiellen Quantic Dream-RPG aufzuklären. Herausgegeben von Eidos, erschienen in Europa im Dezember 1999. Action-RPG mit Körperbesitzsystem, offene Welt im futuristischen New York, philosophische Quantic Dream-Erzählung. Europäische Version.
Nomad Soul, The im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Eine seltene und prägnante Leistung: David Bowie und Reeves Gabrels signieren hier Originalsongs und -themen, von „New Angels of Promise" bis zu beunruhigten Electro-Rock-Flächen. Der Star leiht einer Figur sogar seine Züge und verbindet Musik und Erzählung aufs Innigste. Diese prestigeträchtige Zusammenarbeit macht die Musik zu einem Objekt anhaltender Faszination.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,77 GB📅10/12/1999
Veröffentlicht von Eidos Interactive
Nomad Soul, The (Dreamcast): Preis, Wert & Seltenheit
The Nomad Soul PAL ist die europäische Ausgabe von Quantic Dreams Spiel von David Cage mit der Stimme von David Bowie. Erste echte Open World der Konsole.
Ein verkanntes Juwel
David Cages erstes Spiel: Diese existenzielle Odyssee verbindet Ermittlung, Kämpfe und Körperbesessenheit in einer futuristischen Stadt, in der David Bowie Stimme und Gesicht leiht. Ehrgeizig bis zur Unbeholfenheit und technisch wackelig, spaltete es die Spieler. Doch seine einzigartige Atmosphäre und narrative Kühnheit machen es zur Kuriosität für Freunde eigenwilliger Geschichten.
Lohnt sich Nomad Soul, The 2026 noch?
Das Erstlingswerk von David Cage und Quantic Dream, präsentiert Nomad Soul eine eindringliche Cyberpunk Welt, in der der Spieler im Verlauf des Abenteuers den Körper wechselt. Der Beitrag von David Bowie zum Soundtrack und sein Bildschirmauftritt bleiben ein starkes Argument. Die Steuerung wirkt schwerfällig und die Struktur teils verwirrend, doch erzählerische Ambition und visuelle Identität machen den Titel zu einem faszinierenden Sammlerstück.