Zwei Jahre nach dem Original frischen Emilia und Nagisa die Formel mit ausgebauten Photon Arts und neuen Planeten auf. Sega hält Kurs, der Ad-hoc-Koop bleibt eine Freude, und das Szenario gewinnt an Tragweite und Reichtum.
Euer Urteil
Kategorie
Action-RPG4 Spieler12+
Koop
Beschreibung
Emilia und ihr Partner Nagisa stehen einer neuen Bedrohung im Phantasy Star-Universum gegenüber, zwei Jahre nach dem ersten portablen Teil. Herausgegeben von Sega, erschienen in Japan im September 2010. Vier-Spieler-Ad-hoc-Kooperation, bereicherte Ausrüstung und Photonenkünste, neue Planeten zu erkunden. Mehrsprachige Version.
Phantasy Star Portable 2 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Sega ordnet seinen Planetenkatalog über harte Kontraste: Pflanzenebenen in giftigem Grün, Orbitalstationen mit weißen Gängen und Wüsten aus dunklem Gestein folgen ohne Übergang aufeinander. Die Photon Arts ziehen dabei lange farbige Spuren, die lesbar bleiben, selbst wenn vier Jäger dasselbe Ziel treffen.
Das Schiff, das als Basis dient, bekommt seine eigene Klangblase: ein sanft gelooptes Hallenthema, eigene Jingles für Auftragsannahme, Beuteverkauf und Stufenaufstieg. Im Einsatz weicht die Begleitung einem gleichmäßigen Puls, sodass die Heimkehr in den Hafen wie ein Luftwechsel wirkt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Weiter als sein Vorgänger erweitert diese Fortsetzung die Beutejagd um neue Gebiete, Waffen und Gegner. Seinen Jäger anzupassen, seltene Ausrüstung zu jagen und endlos zu kooperieren füllt lange Stunden. Dieses Plus an Inhalt, der Formel treu, bietet eine Langlebigkeit, die Action-RPG-Fans pflegen.
Die japanische Ausgabe von Phantasy Star Portable 2, Heimat einer kooperativen Jagdformel, die auf der PSP in Japan ein gesellschaftliches Phänomen war und mit den Schwergewichten des Genres rivalisierte. Ihr Reiz liegt in diesem Status als native Fassung eines lokalen Erfolgs statt in Knappheit, da die japanische Auflage kräftig blieb. Ein Stück für Fans kooperativer Action-RPGs, die die Reihe an der Quelle importieren.
Denkwürdige Bosse
Eine großzügigere Fortsetzung, bereichert dieser Teil das Arsenal an Kräften und stärkt seine Wächter, nun größer, gerissener und in spektakuläre Phasen unterteilt. Lock-on-Feuer, Ausweichmanöver und Photonenkünste verketten sich in gut getakteten Schlagabtauschen, gemacht für die Jagd im Team. Ein erweitertes futuristisches Bestiarium und großspektakuläre Kämpfe machen diese Duelle zu einem der Höhepunkte des Action-RPGs auf der Konsole.
Spaß zu mehreren
Ein Sci-Fi-Action-Rollenspiel, in dem vier Jäger sich ausrüsten, sich in einem lebendigen Hub treffen und durch beutegespickte Missionen fegen. Gegenseitige Hilfe dominiert — heilen, wiederbeleben, decken — während ein gesundes Wetteifern auftaucht, wenn ein seltener Drop zum Teilen fällt. Eine Gruppe zu bilden braucht verbundene Konsolen, doch die geteilte Upgrade-Schleife und die rasanten Kämpfe nähren eine gesellige Sucht.
Lohnt sich Phantasy Star Portable 2 2026 noch?
Phantasy Star Portable 2 bietet zwei Jahre nach dem ersten Teil eine erneuerte Formel mit Emilia und Nagisa, bereicherten Photon Arts und brandneuen Planeten. Sega hält den Kurs, der Ad-hoc-Koop-Modus bleibt ein Genuss, und das Szenario gewinnt spürbar an Umfang und emotionaler Tiefe. Der Titel gehört zu den besten portablen Hunting-Games jenseits von Monster Hunter, mit einer markanten Anime-Ästhetik. Für Phantasy-Star-Fans, Liebhaber kooperativer Action-RPGs unterwegs und alle, die nach einer alternativen Hunting-Erfahrung suchen, ist er auch heute noch eine ausgezeichnete portable Wahl, am besten zusammen mit Freunden genossen.