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Pokemon - Versione Rossa (Italy / SGB Enhanced)

auch bekannt als Pokemon - Red Version
Game Boy
🇮🇹
Getestet
1999
89
Ad
✪ Getestet am 1. Juni 2023
82

Japanisches Pokémon Rot, Mutter aller Pokémon. 151 Kreaturen zum Fangen, Entwickeln, Tauschen, Kämpfen. Rundenkampf, für Game Boy reifes Schreiben, kluge Karten-Ökonomie. Die Red/Green/Blue-Module lösten eine globale Welle aus. Pflicht, der Startpunkt einer Legende.

Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel 1 Spieler 7+
Beschreibung
Wegweisendes Rollenspiel von Nintendo und Game Freak, in dem ein Trainer Kanto durchquert, um 151 Pokémon zu fangen, die 8 Arenen zu bezwingen und Champion zu werden. Veröffentlicht von Nintendo/Game Freak, erschienen 1996 sowie 1998-1999 je nach Region. Rundenbasiertes Fangen und Kämpfen, Tausch und Kämpfe über das Link-Kabel, unvergesslicher Rivale und Arenen sowie die Pokémon-Liga.

Pokemon - Versione Rossa im Test

4/5
Art-Design
"Markant"
MAX
Musik
"Legendär"
3/5
Story
"Solide"
Von der Ruhe Alabastias bis zu den aufgeladenen Kampfthemen haben Junichi Masudas Kompositionen ein ganzes Universum ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die frostige Lavandia-Melodie wie die Siegesfanfaren bleiben unauslöschlich. Dieser grundlegende Soundtrack, von seltener Beschwörungskraft, hat ganze Generationen geprägt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Technische Infos
💾0,36 MB 📅15/10/1999
Veröffentlicht von Nintendo

Pokemon - Versione Rossa (Game Boy): Preis, Wert & Seltenheit

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Sammlerwert

Italienische Lokalisierung von Red, mit einer Reihe italienischsprachiger Anpassungen im Marketingmaterial, während die Namen im Spiel weitgehend englisch blieben. Der Start im Oktober 1999 fiel mit der Anime Ausstrahlung auf Mediaset zusammen und befeuerte die Nachfrage auf der Halbinsel. Die Nintendo Italia Auflage fiel knapper aus als bei den englischen Fassungen, und der italienische Pappschuber bleibt außerhalb Italiens unterrepräsentiert, was seinen Wert bei lokalen Sammlern festigt.

Ein Kult-Cover

Glurak breitet die Flügel über einem scharlachroten Modul aus, Reißzähne gebleckt und Flamme lodernd: Japans allererste Pokémon-Welle erscheint im klaren, farbenfrohen Stil von Ken Sugimori. Das satte Rot und die erobernde Pose fassen das Versprechen von Abenteuer und Sammeln zusammen. Eine Gründungsikone – diese Originalillustration bewahrt die Frische von 1996.

Eine fragwürdige Moral

Der beste Trainer zu werden, beruht auf einer Routine, die mitten im Spiel niemand hinterfragt: wilden Geschöpfen in der Natur zu begegnen, sie in Kämpfen mürbe zu machen und sie dann in einer Kugel einzuschließen, um eine Sammlung zu vervollständigen. Als großes freundschaftliches Abenteuer verkauft, läuft das Hobby darauf hinaus, ein Team gefangener Kämpfer zusammenzustellen, was es trotzdem niemandem verleidet.

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Als Wiege der gesamten Serie bleibt die erste Pokémon-Generation auch heute ein faszinierendes Studienobjekt. Hunderteinundfünfzig Kreaturen zum Fangen, Entwickeln, Tauschen und Kämpfen, ein kluges Modulökonomie-System zwischen den Versionen und Rundenkämpfe von überraschender Lesbarkeit. Das Tempo ist nach heutigen Maßstäben gemächlich, das Balancing teils kantig und die Oberfläche angestaubt, doch die Schreibe ist für den Game Boy reif und die Erkundungsfreiheit trägt. Für Design-Interessierte, Sammler und Nostalgiker eine historische Quelle ersten Ranges.

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