Beschreibung
Eine Ahnenreihe von Abenteurern steigt nacheinander in ein sich wandelndes Schloss hinab, jeder Erbe anders als der vorige. Veröffentlicht von Cellar Door, weltweit 2022 erschienen. Bei jedem Tod neu erzeugte Verliese, vererbte Eigenschaften, vielfältige Klassen, dauerhafte Verbesserungen und flotte zweidimensionale Kämpfe.
Rogue Legacy 2 im Test
Eine Linie von Erben, jeder anders als der vorige, entfaltet hier ihr volles Potenzial: vielfältige Klassen und vererbte Eigenschaften verändern wirklich, wie man jeden Run angeht. Die flotten zweidimensionalen Kämpfe bestechen durch vorbildliche Klarheit, und das Platforming gewinnt gegenüber dem ersten Teil deutlich an Präzision. Permanente Verbesserungen mildern den Aufstieg, ohne die Spannung je aufzulösen. Der gezeichnetere Stil wird Pixel-Anhänger spalten, doch die Balance aus Anspruch und Fortschritt bleibt vorbildlich.
Jeder Tod zeugt einen Erben mit mitunter absurden Eigenheiten, und genau hier entfaltet sich der Zauber: Man verliert eine Figur, behält aber die Upgrades, sodass das neu generierte Schloss mit jedem Versuch etwas weniger furchteinflößend wird. Flinke Kämpfe und dauerhafter Fortschritt machen Scheitern zum Antrieb, Run um Run.
Jeder Tod reicht die Fackel an einen neuen Erben mit eigenen Macken weiter, und das gehortete Gold rüstet das Anwesen dauerhaft auf: Man scheitert und kommt doch stets voran. Freischaltbare Klassen, klar verschiedene Waffen und endlos neu gemischte Burgen machen jeden Abstieg zum frischen Experiment. Ein Neustart dauert drei Sekunden, was das "nur noch ein Run" schwer abweisbar macht. Der Reiz hält dank dieser Mischung aus hektischer Action und Meta-Progression. Allerdings kann die Suche nach dem perfekten Build die Sitzungen länger ziehen als geplant.