Beschreibung
Bei jedem Tod nimmt ein neuer Erbe mit eigenartigem Merkmal den Sturm auf ein sich neu formendes Schloss auf. Veröffentlicht von Cellar Door, weltweit 2020 erschienen. Eine Ahnenreihe mit zufälligen Merkmalen, neu erzeugtes Anwesen, optionales festes Schloss, bleibende Upgrades und Humor.
Rogue Legacy im Test
Den Fortschritt trotz Tod von Erbe zu Erbe weiterzugeben, das ist die Gründungsidee, die noch immer fesselt. Zufällige Erbmerkmale, von Farbenblindheit bis Riesenwuchs, bewahren Humor und Überraschung. Sprünge und Schläge vermissen ein wenig die heute erwartete Präzision, doch die Schleife bleibt in kurzen Sessions packend.
Sterben ist nie ein Ende, sondern der Beginn einer Ahnenreihe: der Erbe übernimmt mit eigenen, mal kuriosen, mal hinderlichen Eigenschaften. Flinke Kämpfe und Fortschritt zwischen den Runs mildern jede Niederlage. Die Burg Raum für Raum fallen zu sehen, macht den Tod fast süß.
Den Dungeon-Lauf einem Erben zu vermachen gibt dem Tod seinen ganzen Reiz: jeder Nachfolger wird mit mitunter schrägen Eigenschaften geboren — Farbenblindheit, Riesenwuchs, Blähungen —, die verändern, wie man eine bei jedem Versuch neu gemischte Burg liest. Gehortetes Gold stärkt die Blutlinie dauerhaft, also kommt man selbst beim Scheitern voran. Diese Idee des nützlichen Todes treibt zum sofortigen Wiedereinstieg. Der Sog liegt in dieser Balance aus Beständigkeit und Zufall; die Kehrseite ist ein Münz-Grind, der mitunter vor einem echten Machtsprung nötig ist.