Namcos Action-Spionagespiel auf NES. Türen zur Deckung nutzen und maskierte Feinde ausschalten. Originelle Mechanik und echte Spannung. Ein gut konvertierter Arcade-Klassiker.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler12+
Koop
Beschreibung
Seitwärts scrollendes Run-and-Gun-Spiel, in dem Eliteagenten in abwechslungsreichen Levels gegen Terroristen kämpfen. Von Namco veröffentlicht, 1988 in Japan erschienen. Der Agent bewegt sich in der Seitenansicht durch verschiedene Missionszonen und sammelt unterschiedliche Waffen ein. Famicom-Portierung des Namco-Arcade-Klassikers Rolling Thunder.
Rolling Thunder im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Namco etabliert eine stilisierte Spionageästhetik: ein Agent im Anzug, vermummte Gegner in violetter Kluft, zweistöckige Gänge, durch Schwingtüren verbunden. Die schlanke Silhouette des Helden kontrastiert mit den gedrungenen Sprites der Gegner, und die Geheimbasiskulissen behalten eine strenge, lesbare Geometrie.
Die Begleitung nimmt den Ton eines Spionagefilms an: ein schreitender Bass, Mollmelodien, gleichmäßige Rhythmen, die eher an eine Beschattung als an einen Kampf denken lassen. Die Schleifen bleiben lang und die Schreibweise bewusst zurückhaltend, was den Tür- und Schussgeräuschen ihren vollen Informationswert lässt.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Diese japanische Fassung der Famicom-Portierung von Namcos Arcade-Spiel Rolling Thunder erschien im Inland bei Namco selbst, während die westliche Ausgabe über Tengen auf einem nicht lizenzierten Modul lief. Der Run-and-Gun gefällt weiter durch seine Spionageatmosphäre, doch der moderate Wert weist auf einen in Japan verbreiteten Titel hin. Das Besondere ist, dass die Famicom-Version Namcos eigenes Markenzeichen trägt, anders als die Auslandsausgabe ohne Nintendos Freigabe.
Lohnt sich Rolling Thunder 2026 noch?
Als Run-and-Gun aus der Seitenansicht von Namco schickt Rolling Thunder einen Elite-Agenten, der das Versteck einer Terrororganisation infiltriert, in Deckung hinter Türen und Kulissenelementen, um zu feuern und nachzuladen, über zwei Höhenebenen. Diese für ihre Zeit innovative Deckungsmechanik und die stilvolle Spionagestimmung geben einer fordernden Action einen eigenwilligen Charakter. Der Anspruch bleibt streng. Für Retro-Action-Fans, an einem Arcade-Klassiker Interessierte oder Sammler behält der Titel eine ungeschmälerte Eleganz und Spannung.