The Saboteur ist ein Open-World-Actionspiel im Nazi-besetzten Paris mit dem irischen Sean Devlin. Auffällige Schwarz-Weiß/Farbe-Artrichtung, Sabotage nazistischer Anlagen, intensive Widerstandsatmosphäre. Unterschätzt.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler18+
Beschreibung
Pandemic Studios Open-World-Action, die den irischen Boxer Sean Devlin in das von den Nazis besetzte Paris von 1940 taucht. Veröffentlicht von EA, erschienen in Europa im Dezember 2009. Besetztes Paris in einer schwarz-weißen offenen Welt mit farbigen Abschnitten, abwechslungsreiches Infiltration- und Action-Gameplay, urbanes Chaos-Management und 40er-Jahre Swing-Soundtrack. Europäische Version.
Saboteur, The im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Ein besetztes Paris in Schwarz-Weiß, in dem die Farbe mit der Hoffnung des Widerstands wieder auftaucht: Der Kontrast wird zum echten Erzählprinzip. Diese visuelle Idee, kühn und vom Film noir inspiriert, macht die Befreiung zur grafischen Metapher. Diese Bildregie, dunkel und stilvoll, sticht durch ihre Originalität hervor.
Die Musik vermählt sich der Rückeroberung der Hoffnung. In den vom Besatzer erdrückten Vierteln wird der Soundtrack karg und grau, fast stumm unter dem Gewicht der Angst; dann, während man eine Zone befreit, kehrt die Farbe zurück und mit ihr Swing-Orchester der 1940er, Gypsy-Jazz und Kabarett-Blech, die wie ein Spott hervorbrechen. Die Musik wird zum Maß: wo sie singt, hat der Widerstand wieder Fuß gefasst, und das Ohr misst den Sieg.
Die Erzählung ist eine persönliche Rache im Gewand des Widerstands. Sean Devlin, irischer Pilot und Boxer, sieht einen Nazi-Offizier seinen Freund auf einer manipulierten Rennstrecke ermorden und verwandelt seine Wut in einen Privatkrieg gegen den Besatzer von Paris. Auf diesen intimen Groll pfropft sich der klandestine Kampf, Sabotage und Handstreiche, doch der Motor bleibt die Trauer eines Mannes.
Ein Open World Actionspiel von Pandemic Studios: The Saboteur versetzt einen irischen Mechaniker ins besetzte Paris des Zweiten Weltkriegs, wo man die NS Anstrengungen durch Schleichen, Fahren und Explosionen sabotiert. Seine eigentümliche Bildsprache, in der die Farbe in befreite Viertel zurückkehrt, während die Unterdrückung schwarzweiß bleibt, prägt sich ein. Die uneben Umsetzung und eine veraltete KI belasten. Ein guter Titel für Freunde offener Welten und starker visueller Identität.