Wohl der beste Shantae und der straffste. Die Verwandlungen beleben die Erkundung, der Humor bleibt gutmütig, und der wiegende Soundtrack geht ins Ohr. Ein spritziges Metroidvania, perfekt auf dem Handheld-Bildschirm.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Shantae, eine haarpeitschende Halbdschinni, schließt sich mit einem Piraten zusammen, um einen Fluch über Inseln und Verliese hinweg zu jagen. Veröffentlicht von WayForward, weltweit 2017 erschienen. Haarpeitschen, freischaltbare Piratenausrüstung, verborgene Geheimnisse, magische Tänze, farbenfrohe Sprites und ein wiegender Soundtrack.
Shantae and the Pirate's Curse im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Jake Kaufman bringt den Soundchip zum Singen: Seine chiptunes mit nahöstlichem Einschlag tanzen durch Shantaes Gassen und Verliese und verbinden verspielte Percussion mit gewundenen Melodien. Das Ganze pulsiert mit dem Humor und der Leichtigkeit des Abenteuers, und jede Zone bleibt lange im Kopf. Ein Beweis, wie warm das Chiptune-Format immer noch klingen kann.
Gameplay
"Meisterhaft"
Tierverwandlungen gegen Piratenwerkzeuge zu tauschen strafft das Tempo, und die metroidvania-artige Erkundung bleibt herrlich flüssig: der Haarpeitschenhieb behält seine Wucht, gut versteckte Geheimnisse belohnen das Stöbern. Kurz und nicht sehr schwer, doch die farbenfrohen Sprites und der wiegende Soundtrack haben einen Charme, der nie aus der Mode kommt.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Zwischen halboffener Erkundung und sprudelndem Jump'n'Run mischt das Abenteuer Rätsel, Verwandlungen und einen schrägen Humor, der jede Anspannung entschärft. Die trockenen Sprüche und die schillernde Besetzung geben jeder Zone irre Persönlichkeit, und die Lust, das letzte Geheimnis aufzuspüren, hält den Controller lange nach dem Abspann in der Hand.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,5 GB📅19/12/2017
Veröffentlicht von WayForward
Shantae and the Pirate's Curse (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Japanische Ausgabe dieses WayForward-Metroidvanias, zunächst digital verkauft und dann in kleiner Stückzahl physisch gepresst. Der Inhalt ist überall gleich: der Reiz liegt hier in der eigenen japanischen Auflage, lokaler Box und Anleitung, geschätzt von Komplettisten, die jede Region aufreihen. Press-Knappheit statt Spiel-Knappheit, bei einem Indie-Titel mit festem Kultstatus.
Denkwürdige Bosse
Hinter dem bunten Comiclook verbergen sich rhythmische Duelle, in denen jeder dämonische Pirat ein genaues Lesen seiner Angriffe verlangt. Shantaes Verwandlungen und ihre Haarpeitsche eröffnen verschiedene Ansätze, und das Tempo steigt stetig zu fordernden Showdowns. Humor trifft auf sorgfältige Inszenierung, und die flinke Steuerung macht jedes Aufeinandertreffen zum sauberen Vergnügen.
Ein verkanntes Juwel
WayForward feilt seit Jahren an dieser Reihe, ohne je den großen Durchbruch zu schaffen, und dieses Piratenkapitel ist der bequemste Einstieg. Hinter den spritzigen Sprites und dem leichten Humor verbirgt sich ein ungewöhnlich flüssiges Metroidvania, in dem jede Waffe neue Wege öffnet. Der schunkelnde Soundtrack und das flotte Tempo begeistern alle, die Erkundung ohne Leerlauf lieben.
Lohnt sich Shantae and the Pirate's Curse 2026 noch?
Oft als bester Teil der Reihe genannt, tauscht Shantae and the Pirate's Curse die Tierverwandlungen gegen Piratenwerkzeuge und gewinnt dadurch ein strafferes Tempo. Die Metroidvania-artige Erkundung bleibt flüssig, die gut versteckten Geheimnisse belohnen das Stöbern, und der Haarpeitschen-Schlag behält seinen Punch. Die bunten Sprites und der wiegende Soundtrack haben einen Charme, der nicht veraltet. Es ist kurz und nicht sehr schwer. Doch als verspielter, gut gemachter Plattformer bleibt es ein klares Vergnügen, auf Switch bestens aufgehoben.