Viertes Silent Hill mit Henry Townshend, Gefangener seiner Wohnung. Originelles Wohnungs-Hub-Konzept, einzigartige klaustrophobische Atmosphäre. Weniger kanonisch als SH2, aber bietet einzigartige Horrorerfahrung. Eine spaltende aber interessante Saga-Episode.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler18+
Beschreibung
Henry Townshend ist mysteriös in seiner Wohnung gefangen und durch eine übernatürliche Nabelschnur mit anderen Welten verbunden, die von Monstern bevölkert sind, die mit Serienkiller Walter Sullivan verknüpft sind. Herausgegeben von Konami, erschienen 2004 in den USA und Europa. Wechselt zwischen Erste-Person-Wohnungsabschnitten und Third-Person-Außenlevels mit einzigartig klaustrophobischer Atmosphäre.
Silent Hill 4 - The Room im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die Wohnung wird in der Ich-Perspektive begangen und ändert sich kaum, sodass man am Ende jeden Gegenstand darin kennt; und genau dort fallen die Veränderungen auf, ein wachsender Fleck, eine schwitzende Wand, eine Tür, die vorher nicht da war. Der Rest des Spiels, in der dritten Person gesehen, wirkt im Vergleich beinahe gewöhnlich.
Weiterhin von Akira Yamaoka getragen, destilliert die Musik eine klaustrophobische Angst, in der industrielle Drones und schwere Stillen das Grauen steigen lassen. Die Klanglandschaft, von Anfang bis Ende bedrückend, macht den kleinsten Raum zur mentalen Falle. Diese Beherrschung des Unbehagens, der Reihe treu, verstärkt jeden Schauer des Abenteuers.
Henry ist ohne Erklärung in seiner Wohnung eingeschlossen und kann sie nicht mehr durch die Tür verlassen, nur durch ein Loch, das in seiner Badezimmerwand aufgetaucht ist. Die Erzählung versucht nie, diese Lage zu begründen: Sie setzt sie und fährt fort, sodass der Schrecken weit mehr aus dem Fehlen einer Ursache entsteht als aus den später begegneten Kreaturen.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Kurz"
Technische Infos
💾5,5 GB📅10/09/2004
Veröffentlicht von Konami
Silent Hill 4 - The Room (Xbox): Preis, Wert & Seltenheit
PAL-Ausgabe von Silent Hill 4 The Room, dem eigenwilligsten Teil der Konami-Saga, lange gemieden, dann von der Kritik wegen seines Wohnungs-Gefängnis-Konzepts rehabilitiert. Die Xbox-Fassung kursiert in geringerer Zahl als das PlayStation-2-Pendant, was die europäische Pressung zu einem von Serien-Sammlern gesuchten Objekt macht. Sein Reiz liegt in dieser relativen Plattform-Seltenheit samt der neuen Wertschätzung des Titels.
Lohnt sich Silent Hill 4 - The Room 2026 noch?
Ein Survival Horror von Konami: Silent Hill 4 sperrt den Spieler in eine verfluchte Wohnung, deren in der Egoperspektive gesehener Raum als beklemmendes Refugium und Durchgang zu albtraumhaften Welten dient. Die bedrückende Atmosphäre, Akira Yamaokas Soundtrack und das Konzept des heimgesuchten geschlossenen Raums machen es zu einem verstörenden, einprägsamen Werk. Die Eskortabschnitte und ein schwerfälliges Kampfsystem spalten. Ein starker Titel für Freunde psychologischen Horrors.