Die Mega-Drive-Umsetzung von Starflight, ein ambitioniertes Weltraum-Erkundungs-RPG. Technisch gealtert, tief und atmosphärisch.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Der Spieler steuert ein Starflight-Schiff, um Sternsysteme zu erkunden und Alien-Kontakte in diesem EA Mega Drive-RPG herzustellen. Herausgegeben von Electronic Arts, erschienen in Europa im April 1991. SF-RPG mit galaktischer Erkundung, Handel, Diplomatie und Weltraumkampf.
Starflight im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Hinter der Simulatorfassade verbirgt Starflight eine Ermittlung: die Sterne entzünden sich einer nach dem anderen, und die Besatzung muss herausfinden, warum. Gespräche mit jeder begegneten Spezies, auf toten Planeten aufgelesene Archive und Händlergerüchte fügen sich nach und nach zu einer sehr alten Wahrheit. Die Geschichte will verdient werden, erzählt wird sie nicht.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Ein Schiff zur Entdeckung von Sternensystemen zu steuern, zwischen Erkundung, Alienkontakt und Ressourcensammeln, eröffnet ein Weltraum-RPG von seltener Freiheit. Die Galaxie zu kartieren, seine Crew aufzurüsten und ihre Geheimnisse zu lüften füllt unzählige Stunden. Diese Weite, ein Pionier des Genres auf der Konsole, begründet eine Langlebigkeit, die Erkundungsfans auskosten.
Die ursprüngliche europäische Pressung von Starflight ist die Launch-Ausgabe von Binary Systems/Electronic Arts, die Rev A vorausging. Ihr Sammlerinteresse ergibt sich aus der grundlegenden Stellung des Spiels im Genre der Weltraumerkundung sowie daraus, dass diese erste Ausgabe wegen ihrer offenen galaktischen Welt zu einer der begehrtesten Mega-Drive-RPG-Module auf dem Sekundärmarkt geworden ist.
Lohnt sich Starflight 2026 noch?
Ein von Binary Systems entwickeltes und von Electronic Arts adaptiertes Weltraum-Rollenspiel: Starflight bietet eine ehrgeizige galaktische Erkundung mit Crew-Erstellung, Schiffsverwaltung, der Erforschung prozedural generierter Planeten und Begegnungen mit Außerirdischen. Die Simulationstiefe und die Freiheit der Herangehensweise machen es zu einem Vorläufer der Space Opera im Videospiel. Optisch karg, verlangt der Titel Geduld, belohnt aber reichlich durch seinen Reichtum. Für alle, die ehrgeizige Weltraum-Rollenspiele lieben oder einen Vorfahren von Mass Effect entdecken möchten, gilt auch heute noch eine herzliche Empfehlung.