Die Mega-Drive-Umsetzung von Capcoms Strider, legendäre Arcade-Action. Wunderschön und fordernd.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler12+
Beschreibung
Strider Hiryu bekämpft die Truppen des Großmeisters Meio in diesem Capcom Mega Drive-Port. Herausgegeben von Sega, erschienen in Europa im November 1990. Actionspiel mit Strider mit akrobatischen Bewegungen, abwechslungsreiche Weltlevels und unvergessliche Großmeister-Bosse.
Strider im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Die Animation bleibt das eigentliche Thema: Hiryu rollt sich zur Kugel, hakt sich an Wänden fest, schneidet und lässt eine leuchtende Spur hinter seiner Klinge. Ihm gegenüber reihen sich prägnante Silhouetten, ein mechanischer Tausendfüßler um eine Säule gewunden, in Fell gehüllte Gorillas, Wachen in roten Umhängen. Eine Choreografie mehr als eine Kulisse.
Die Umsetzung setzt auf rhythmischen Schlag: trockene Perkussion nach vorn gemischt, kurze Bässe und wiederholte Motive, die den Lauf begleiten, ohne je die Klingengeräusche zu verdecken. Die Themen verkürzen sich, um die Kadenz des Spiels zu halten, und die Übergänge fallen genau auf die Bildwechsel.
Die europäische Ausgabe von Strider ist die PAL-Fassung von Capcoms Spiel, ein Mega-Drive-Port des Kult-Arcade-Automaten auf CPS-Hardware. Ihr Sammlerwert ergibt sich daraus, dass die Mega-Drive-Version einer der originalgetreuesten Konsolenports der Capcom-Arcade-Vorlage bleibt und dass die Cartridge zu den ikonischsten 16-Bit-Produktionen von Capcom für Sega zählt.
Lohnt sich Strider 2026 noch?
Eine Mega Drive Adaption des berühmten Capcom Action Plattformers, bietet Strider ein futuristisches Ninja Abenteuer, in dem Hiryu den Großmeister in abwechslungsreichen Kulissen stellt. Die seltsame Cyberpunk Bildsprache, einzigartige akrobatische Bewegungen mit dem Cypher Schwert und der energetische Soundtrack machen es zu einer absoluten Referenz der Arcade Portierung auf Mega Drive. Eine essenzielle Empfehlung.