Beschreibung
Legendäres Puzzlespiel von Nintendo und Alexey Pajitnov mit fallenden Tetrominos, die ausgerichtet werden müssen, um Linien zu löschen, dem Game Boy zum Marktstart beigelegt. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 1989 in Europa und Nordamerika. Zeitlose klassische Mechaniken, Stufen mit steigender Geschwindigkeit, Zeitrennen-Modus und Mehrspielermodus für zwei Spieler per Link-Kabel.
Tetris im Test
Stapeln, drehen, Reihen löschen: klarer geht es kaum, und doch macht die allmähliche Beschleunigung jede Partie zum Duell mit sich selbst. Die sofortige Reaktion der Steuerung und die steigende Spannung bleiben absolut wirksam. Wenige Spiele kommen der mechanischen Perfektion so nahe, und dieses lässt sich endlos wiederholen, ohne zu ermüden.
Schieben, drehen, einfügen: Drei Handgriffe genügen, um ein Zeitloch zu öffnen, aus dem man Stunden später auftaucht. Das steigende Tempo und die Jagd nach der perfekten Reihe erzeugen eine fast hypnotische Spannung. Universell, sofort, nie in seiner Reinheit erreicht - wohl der süchtigste Taschenbegleiter, der je ersonnen wurde.
Einen Stein drehen, die Linie schließen und das Tempo davonrasen spüren: Eine reinere oder unmittelbarer neu zu startende Schleife ist kaum vorstellbar. Der steigende Punktestand und die zunehmende Geschwindigkeit machen jede Partie zu einer persönlichen Herausforderung, die man sofort wiederholen will. Ein zeitloses Modell der Sparsamkeit, bleibt diese tragbare Version einer der Gipfel der spielerischen Sogwirkung.
Linien zu stapeln und verschwinden zu lassen, ohne je ein Ende zu sehen, macht jede Partie zum Wettlauf um den besten Score. Die sich beschleunigende Schwierigkeit und der Drang, eine Stufe weiterzugehen, schaffen eine ebenso einfache wie unerschöpfliche Schleife. Als legendärer Begleiter des Konsolenstarts verdankt dieses Puzzle seine Unsterblichkeit jener unmittelbaren Sucht, die man nie ganz ausschöpft.