Der Nachfolger baut mutig alles um Synthese und Ultra-Hand herum neu auf. Absurde Apparate zusammenzubasteln wird zum endlosen Spielplatz, und Himmel wie Tiefen erweitern Hyrule wirklich. Anfangs etwas erschlagend, aber irrwitzig kreativ.
Euer Urteil
Kategorie
Open World1 Spieler12+
Beschreibung
Link erkundet ein bis zu den Himmelsinseln und hinab in die Tiefen erweitertes Hyrule, um dem Dämonenkönig zu trotzen. Veröffentlicht von Nintendo, weltweit 2023 erschienen. Ultrahand und Synthese bauen Fahrzeuge und Waffen, riesige vertikale Welt, tiefe Physik.
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Himmel und Tiefen erweitern Hyrules Aquarellpalette, ohne sie je zu verraten: sonnenbeschienene Schwebeinseln, von Dunkelheit zerfressene Abgründe und Materialien, die vor den Augen verschmelzen. Diese malerische Stimmigkeit, in jeder Entfernung lesbar, steigert die schwindelerregende Größe der Reise.
Die zurückhaltende Palette des Vorgängers fortführend, steigt die Musik diesmal unter die Erde und hinauf in den Himmel: beunruhigende Klangflächen für die Tiefen, schwebende Motive für die Himmelsinseln. Die Themen aus Breath of the Wild kehren verwandelt zurück, wie eine reifende Erinnerung. Diese melancholische Kontinuität belohnt jeden Hyrule-Kenner und verleiht der Reise eine seltene emotionale Tiefe.
Gameplay
"Meisterhaft"
Ein Brett an einen Ventilator schrauben, ein zusammengeschustertes Auto gen Himmel schleudern: Synthese und Ultrahand machen jeden Spieler zum Erfinder. Die vertikale Welt, von Himmelsinseln bis in die Tiefen, lässt ein vertrautes Hyrule erneut lohnen. Die Physik bringt die Konsole manchmal ins Stocken, doch der riesige Sandkasten und die feinen Schreine sind eine unerschöpfliche Werkstatt.
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Synthese und Ultrahand machen aus jedem Brettstapel eine tragbare Werkstatt: Man will eine Schlucht queren und baut am Ende 'mal sehen' eine Flugmaschine. Himmel, Oberfläche und Tiefen stapeln Ebenen zum Erkunden, jede entfacht die Neugier neu. Eine Idee zu testen gebiert zehn Varianten, und jeder Fund weckt Lust auf den nächsten Tüftelei. Das Erfinden bleibt berauschend; Inventar und Ressourcen zu verwalten kann manche Sitzung jedoch träge machen.
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
An der Oberfläche, im Himmel und in den Tiefen entfaltet sich Hyrule nun über drei Ebenen, die man selbst verknüpft. Das Bauen von Apparaten, die neu gedachten Schreine, die höhlenartige Unterwelt und tausend mögliche Behelfslösungen machen jedes Problem zum Spielplatz. Die Hauptquest ist nur das Tor zu Dutzenden Stunden freien Experimentierens, und dieser Erfindergeist hält den Ruf am Leben.
Technische Infos
💾16 GB📅12/05/2023
Veröffentlicht von Nintendo
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Das Fusionieren und Bauen definiert die Konfrontation neu: Man bastelt sich für jede Bedrohung eine Waffe, ein Fahrzeug oder einen spontanen Plan. Die Tiefen gebären verderbte Spiegelbilder, Schreine prüfen den Einfallsreichtum, und der finale Drache krönt den Aufstieg mit einem vertikalen Duell. Freie Herangehensweise macht jeden Kampf zur eigenen Schöpfung.
Ein Kult-Cover
Links verdorbener Arm und Zonau-Glyphen, die in einem goldenen Himmel schweben, eröffnen sofort ein dunkleres Rätsel als der Vorgänger. Die ocker-türkise Palette und die schwebenden Ruinen zeichnen ein erschüttertes Hyrule, zerrissen zwischen Himmel und Abgrund. Das Bild fasziniert ebenso, wie es beunruhigt, und reizt sofort dazu, sein Geheimnis zu lüften.
Lohnt sich The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom 2026 noch?
Tears of the Kingdom treibt die Systeme des Vorgängers in eine herrliche Absurdität. Ultra-Hand und Synthese eröffnen nahezu grenzenlose Kreativität und machen jeden Spieler zum Bastler unwahrscheinlicher Apparate. Die vertikale Welt, von Himmelsinseln bis in die Tiefen, gibt echten Anlass, ein bekanntes Hyrule neu zu erkunden. Nicht alles ist neu, die Oberflächenkarte ist weitgehend recycelt, und die Switch ächzt mitunter unter der Physiklast. Doch das Ausmaß des Sandkastens und die Qualität der Dungeons machen es zu einer der anregendsten offenen Welten. Pflicht für alle, die Probleme auf eigene Weise lösen.