Ein im Westen lange unveröffentlichtes Kapitel, endlich lokalisiert. Diese Detektivgeschichte in Crossbell glänzt durch ihr Schreiben, ihre urbane Atmosphäre und ihre liebenswerte Besetzung. Der Kampf bleibt klassisch, aber effektiv. Ein Schlüsselstück.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Ein Team junger Polizisten ermittelt in der vom Verbrechen zerfressenen Grenzstadt Crossbell. Veröffentlicht von NIS America, weltweit 2022 erschienen. Rundenkämpfe mit magischen Orbments, Ermittlungen und Bindungen, eine lebendige Stadt zum Erkunden und eine Detektivgeschichte als Auftakt größerer Verstrickungen.
Trails from Zero im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Das Werk des Falcom Sound Team jdk mischt urbanen Jazz, lebhaften Rock und wehmütige Balladen, um die Stimmung einer geschäftigen Hafenstadt einzufangen. Ermittlungen versinken in geschmeidigen Grooves, Konfrontationen steigern sich mit feiner, nervöser Kante. Eingängige Themen, die die Atmosphäre dieses Detektivabenteuers dauerhaft verankern.
Eine von Korruption zerfressene Stadt bildet die Kulisse für die Ermittlungen idealistischer junger Polizisten, die gegen weit Größeres antreten. Das Schreiben verankert in Ruhe Straßen, Menschen und kleine Ungerechtigkeiten, bevor sich die Schlinge zuzieht. Ein urbaner Thriller, dessen Wärme und Spannung Maßstäbe setzen.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Vor den großen Fresken legt diese Polizeiermittlung in Crossbell ihr Fundament mit unhastiger Sorgfalt: Aufträge des Hilfsbüros, Ruf, den man aufbaut, eine lebendige Stadt, die man in jedem Kapitel durchstreift. Das Spiegelverlies und die Jagd nach sammelbaren Büchern dehnen den Aufenthalt weiter aus. Sein geduldiges Erzählen, das Aufmerksamkeit mit tausend Details belohnt, macht es zu einem RPG, dessen Länge man genießt statt erträgt.
Technische Infos
💾6 GB📅27/09/2022
Veröffentlicht von NIS America
Trails from Zero (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Eine Detektivgeschichte vor einer organischen Stadt, verfeinert diese Episode ihre Konfrontationen mit dramatischer Spannung und scharfen Orbal-Mechaniken. Die Bosse, von Straßenkriminalität bis zu übernatürlichen Bedrohungen, nutzen Aktionsverzögerungen und Kampfkunst, um Unvorsichtige zu fangen. Künste kombinieren, die Anzeige verwalten und Schwächen ausnutzen verwandeln jeden Kampf in ein taktisches Rätsel von perfektem Rhythmus.
Ein verkanntes Juwel
Lange in Japan gefangen, brauchte dieses Trails-Kapitel über ein Jahrzehnt bis in den Westen und war damit zur Unbekanntheit verdammt. Viele meiden es, eingeschüchtert von einer ausufernden Saga. Schade, denn die bodenständige Krimihandlung, die lebendige Stadt Crossbell und das geduldige Schreiben machen es zu einem der zugänglichsten Einstiege. Der ruhige Auftakt verlangt Geduld, belohnt sie aber reichlich. Ideal für Fans erzählerischer J-RPGs, die Welten mögen, die sich Zeit zum Existieren nehmen.
Lohnt sich Trails from Zero 2026 noch?
Jahrelang in Japan gefangen, erreichte Trails from Zero endlich den Westen, mit unverändertem Charme. Das Tempo ist langsam und gewollt, getragen von Ermittlungsarbeit und dem Alltag Crossbells statt von Action. Das rundenbasierte Kampfsystem mit Orbment bleibt klar und taktisch, doch das Schreiben trägt alles, eine glaubwürdige Stadt und Figuren, die man wirklich kennenlernt. Wer redselige Rollenspiele mag, fühlt sich sofort wohl. Andere empfinden den Beginn als zäh. Für Freunde langer Erzählungen lohnt es sich.