Turok 2 treibt die Formel deutlich weiter. Sechs gigantische, weitläufige Level, ein einprägsam exotisches Arsenal und halluzinierte Bosse. Der Nebel bleibt schwer und die Navigation verliert sich mitunter, doch die Ambition ist riesig und das Schussgefühl selten so knackig. Der Gipfel der Reihe.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter1 Spieler16+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Fortsetzung von Turok: Dinosaur Hunter, in der der Sohn des Steins die Primagen und ihre Kreaturen durch mehrere Dimensionen bekämpft. Veröffentlicht von Acclaim, erschienen 1998 in Europa und Nordamerika. Sechs weitläufige Level, ikonische Waffen wie der Shredder, abwechslungsreiche und intelligentere Gegner sowie ein Mehrspielermodus für vier Spieler.
Turok 2 - Seeds of Evil im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Turok 2 treibt den N64-FPS zu einem organischen, bedrohlichen Exotismus: üppige Dschungel, Sümpfe, Alienstädte und neblige Atmosphären, in einen charakteristischen Nebel getaucht. Die Kunst pflegt das Dinosaurier-Alien-Bestiarium und die blutige Derbheit der Kämpfe. Eine dichte, immersive Kunst, ein Aushängeschild des Konsolen-FPS der späten 90er.
Der Soundtrack hüllt das Abenteuer in tribale und unheimliche Sci-Fi-Klangwelten: dumpfe Perkussion, drohende Flächen und Schwellungen in den Kämpfen mit den Horden. Die Musik hält eine organische, urtümliche Spannung, passend zum blutigen Exotismus des Spiels. Eine atmosphärische, immersive Begleitung, gebaut für den gespannten Action-FPS.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Weite Levels zu durchstreifen, Schlüssel und Boni aufzuspüren und ein ebenso erfinderisches wie brutales Arsenal auszuprobieren, nährt eine angespannte Erkundung, die einen stets weitertreibt. Die Waffen aufzurüsten und jeden Sektor zu vervollständigen, entfacht die Jagd aufs Neue. Der Nebel und das Backtracking wiegen schwer, doch die Dichte der Umgebungen und die Wildheit der Kämpfe ziehen einen auf Dauer in ihren Bann.
Amerikanische Rev-1-Revision von Turok 2, die die Feindki-Pathfinding-Bugs behebt und mehrere Levelübergänge mit Expansion Pak stabilisiert. Diese Rev 1 ist zugänglicher als die US-Erstauflage und bleibt die empfohlene Fassung für lange Sitzungen. Für Iguana-Liebhaber ist sie die stabilisierte Version zum Vergleich mit der Erstauflage, um Acclaims editoriale Anpassungen am zweiten Turok-Eintrag in seinem fortgeschrittenen technischen Kontext zu dokumentieren.
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Turok 2 - Seeds of Evil treibt die Formel deutlich weiter. Sechs ausladende, gigantische Levels, ein einprägsam exotisches Arsenal wie der Cerebral Bore und halluzinatorische Bosse ergeben ein 1998 ungewöhnlich ambitioniertes Erlebnis. Der Nebel wiegt weiterhin schwer, die Orientierung verliert sich mitunter, doch der Beschuss ist selten knackig und Darren Mitchells Soundtrack trägt. Das jüngste Remaster ist der Königsweg zur Entdeckung. Ein Reihengipfel.