Xbox-exklusiver 3D-Plattformer mit Voodoo Vince, New-Orleans-Voodoo-Puppe. Vinces kreative Tode, um Feinde zu verletzen, sind das Herz des Spiels. Wohlschmeckender Louisiana-Schwarzhumor, einzigartige Atmosphäre. Ein oft übersehenes originales Xbox-Exklusiv.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Voodoo Vince, eine Flickenpuppe, die durch die Magie seiner Schöpferin Madam Charmaine zum Leben erweckt wurde, verletzt sich absichtlich selbst, um seinen Feinden Schaden zuzufügen – und das im magischen und skurrilen New Orleans. Herausgegeben von Microsoft Game Studios, erschienen 2003 in den USA, Europa und Japan. Xbox-Exklusivtitel mit einem einzigartigen kreativen Todessystem, bei dem die Umgebung Vince auf unvorhersehbare Weise das Leben kostet, sowie mit verrückten Schauplätzen und sorgfältig ausgearbeitetem absurdem Humor.
Voodoo Vince im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Vince ist eine Stoffpuppe mit sichtbaren Nähten, und die gesamte Kulisse ist darauf angelegt, ihn zu misshandeln: Ambosse, Tellereisen, herabstürzende Klaviere, jedes Objekt der Landschaft kann zum Werkzeug seiner eigenen Zerstörung werden. Das fantastische New Orleans um ihn herum, Sümpfe und Schmiedeeisen, kontrastiert mit dieser Gag-Mechanik.
Die Begleitung schöpft aus der Musik Louisianas, ohne sie je direkt zu zitieren: Cajun-Akkordeon, Waschbrett, Blech einer Trauerkapelle und Banjo mischen sich mit fremderen Flächen, sobald Magie ins Spiel kommt. Jeder Tod von Vince löst zudem eine kurze Pointierung aus, je nach Art seiner soeben erfolgten Zerstörung verschieden.
Japanische Ausgabe von Microsofts Kult-Plattformer, für einen Markt lokalisiert, in dem die erste Xbox ein nahezu völliger kommerzieller Fehlschlag war. Die extrem kleine japanische Basis begrenzte die lokale Auflage auf einen vertraulichen Umfang, was sie zu einer der seltensten Fassungen des Spiels macht, weit schwerer auffindbar als ihre westlichen Auflagen. Ihr Sammlerinteresse beruht auf dieser extremen japanischen regionalen Seltenheit, am Schnittpunkt einer Kult-Exklusivität und eines Marktes, auf dem die Konsole nie Fuß fasste.
Lohnt sich Voodoo Vince 2026 noch?
Ein Plattformer von Beep Industries: Voodoo Vince lässt euch eine Voodoopuppe in einem phantasmagorischen New Orleans verkörpern, in dem sich der Held absichtlich selbst verletzt, um den Schaden über das Prinzip der Voodoomagie aus der Ferne an seine Gegner weiterzugeben. Die Originalität des Konzepts, die gotisch cartoonhafte Bildsprache und der makabre Humor gewinnen Freunde untypischen Platformings. Die etwas steife Steuerung und eine veraltete Umsetzung wiegen. Ein eigentümlicher Titel auf Xbox.