Absolutes Meisterwerk des aggressiven Arcade-Racings. Das Takedown - Gegner ausschalten - revolutioniert das Genre. Spektakuläre Crash-Modi, teuflischer Rock-Soundtrack, halluzinierende Geschwindigkeit. Eines der besten Spiele der Xbox-Generation und aller Zeiten.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Dritter Teil der Risiko-Rennspielreihe mit der Takedown-Mechanik zum Eliminieren von Gegnern durch bewusste Kollisionen. Herausgegeben von Electronic Arts, erschienen 2004 in den USA und Europa. Über 100 Events, Crash-Modus mit 16 Kreuzungen, Online-Multiplayer via Xbox Live und umfangreicher lizenzierter Rock-Soundtrack.
Burnout 3 - Takedown im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Schwindelerregendes Tempo, Bewegungsunschärfe und spektakuläre Massenkarambolagen in Zeitlupe: Alles feiert den Crash als wahres Feuerwerk. Der Glanz der mit Vollgas durchquerten Kulissen steigert das berauschende Gefühl. Diese visuelle Verschwendung, schnittig und lesbar, macht jeden Crash zum Gipfel der Inszenierung.
Aufgeladen, reiht die EA-Trax-Auswahl kantigen Rock und nervösen Electro aneinander, um Rennen rund um den Crash zu elektrisieren. Jeder Track treibt das Adrenalin hoch und passt zur wahnsinnigen Geschwindigkeit der Verfolgungen. Diese ansteckende Energie, fürs Chaos geschnitten, ist fester Bestandteil des Gefühls puren Loslassens.
Gameplay
"Meisterhaft"
Den Gegner ins Drumherum zu rammen ist kein Unfall mehr, sondern das Herzstück des Spiels: Jeder Takedown lädt einen Boost auf, der das Rennen in ein gewalttätiges, jubelndes Ballett verwandelt. Das schwindelerregende Tempo und die Übersichtlichkeit der Kollisionen treffen noch immer ins Schwarze. Ein Cocktail aus purem Arcade, perfekt zwischen Angriff und Fahren austariert, behält eine Schärfe, die kaum ein Rennspiel erreicht.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Hier ist das Rammen der Rivalen kein Unfall mehr, sondern das Ziel: Ein Takedown, bei dem man einen Gegner in die Kulisse schleudert, schenkt eine brutale, urkomische Befriedigung. Das Tempo erreicht neue Höhen, der Boost verkettet sich endlos, und Crashs werden zur Kunst. Aggressiv, spektakulär und brutal süchtig machend, wohl der Gipfel der Reihe.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Den Gegner mitten im Rennen zum Unfall zu zwingen, um seinen Boost sofort wieder aufzuladen, macht Aggressivität zum Antrieb des Spielspaßes, wo jeder Takedown nach dem nächsten ruft. Der Crash-Modus und das Fortschreiten der Events befeuern die Session ohne Unterlass. Mit der Zeit zeigt sich Wiederholung, doch diese stilisierte Wucht und dieser ununterbrochene Geschwindigkeitsfluss bleiben teuflisch fesselnd.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Schon die über hundert Events der World Tour fordern echte Ausdauer, doch die wahre Spieltiefe entsteht aus dem Drang, eigene Rekorde zu brechen, in jedem Rennen die perfekte Medaille zu holen und sämtliche sechzehn Kreuzungen des Crash-Modus zu verwüsten. Der sofortige Wiederspielwert jedes Takedowns und der Online-Modus sichern bis heute seinen Ruf als unerschöpflicher Arcade-Racer.
Ein absoluter Gipfel von Criterion, Burnout 3 Takedown erhebt den Takedown und die Crash-Zeitlupe zur Angriffsmechanik, ein Arcade-Rennspiel, das als Genre-Meilenstein gilt. Auf Xbox selten geworden, besonders in der asiatischen Pressung, verbindet sein Interesse diesen Meisterwerk-Status und eine reale physische Knappheit. Eine sichere Bank, ein Muss für Fans aggressiven Rennens.
Lohnt sich Burnout 3 - Takedown 2026 noch?
Der 2004 erschienene dritte Teil gilt vielen als Höhepunkt der Reihe. Der Takedown, jener aggressive Kontakt, der den Gegner ins Dekor schleudert, verwandelt jedes Rennen in eine fortlaufende Schlägerei, ohne die Reinheit des Fahrgefühls je zu beschädigen. Das Geschwindigkeitsgefühl gehört nach wie vor zum Klarsten, was das Genre je hervorgebracht hat, die Crash Replays haben ihre düstere Freude bewahrt und die Crash FM Jingles geben dem Spiel weiterhin einen ganz eigenen Ton. Texturen und Auflösung zeigen ihr Alter, doch das Wesentliche bleibt unversehrt.