Burnout Revenge hält bis heute mit den besten Arcade-Racern mit. Das Traffic-Checking ist herrlich, die Rennen riechen nach gebranntem Asphalt und Crash-Mode mit Freunden löst weiterhin echtes Lachen aus.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Arcade-Rennspiel, entwickelt von Criterion Games und veröffentlicht von EA im April 2006. Rivalisierende Fahrer liefern sich rasende Rennen durch Stadtgebiete und versuchen dabei, ihre Gegner durch explosive Crashs auszuschalten. Takedowns werden mit einer Boost-Anzeige belohnt, während kontrollierbare Aftertouch-Crashs in Zeitlupe sowie die Modi Road Rage und Crash für Abwechslung sorgen. Es handelt sich um das erste Burnout-Spiel für die Xbox 360 und ist ein Portierung sowie Upgrade des Xbox-Klassikers.
Burnout Revenge im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Revenge macht den Verkehr zur Munition: Von hinten gerammte Zivilfahrzeuge werden zu Blechkugeln, die man auf die Rivalen schleudert, und die Kreuzungen sind wie Flipperautomaten gezeichnet, gekreuzte Rampen, hängende Ampeln, Winkel, berechnet, um die Massenkarambolagen zu vervielfachen. Zerknautschtes Blech glänzt hier wie geschmolzenes Metall, eine Ästhetik der Aggression, die die Reihe nie weiter trieb.
Crash FM läuft auf Punkrock und Alternative Metal von 2005, komprimierte Gitarren, ausgewählt, um im Rhythmus von Windschatten und Vergeltungen zuzuschlagen. Der Mix macht die Einschläge zu einem eigenen Pult: Glas- und Blechkrachen auf die schweren Zählzeiten gelegt, Zeitlupe der großen Crashs, in der sich die Musik dehnt, dann trockener Wiedereinstieg. Soundtrack und Schrott spielen buchstäblich zusammen.
Gameplay
"Meisterhaft"
In den fliessenden Verkehr zu krachen, um sich einen Weg zu bahnen, Takedowns aneinanderzureihen und mit Vollgas ueber die Strecken zu fegen, begruendet ein Arcade-Rennspiel von herrlich genuesslicher Aggressivitaet. Das Geschwindigkeitsgefuehl und der Nervenkitzel des Crashs bleiben unversehrt. Brutaler als seinesgleichen, bewahrt es eine Spritzigkeit und Uebersichtlichkeit, die noch immer begeistern.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Arcade-Racing auf die Spitze getrieben, in dem man in Fahrtrichtung in den Verkehr kracht, um Boost zu sammeln, und jeder Crash spektakulär wird. Der jubelnde Crash-Modus macht aus Massenkarambolagen eine eigene Disziplin. Flott, brutal und ungemein befreiend, ein Rennspiel, das alles auf Tempo, Wucht und Chaos setzt, für sofortige, berauschende Sensationen.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Statt dem Verkehr auszuweichen, kracht man mit Vollgas hinein, löst Takedowns aus und streift bei Höchsttempo die Leitplanke, sodass jedes Rennen zum Adrenalinrausch wird, der sofort nach dem nächsten verlangt. Höhere Ränge und neue Fahrzeuge befeuern die Lust aufs Weiterspielen. Die Prüfungen wiederholen sich etwas, doch die jubelnde Wucht der Crashs und die pure Geschwindigkeit packen unmittelbar und gnadenlos.
Burnout Revenge, ein Teil, der Criterions ultraschnelles Arcade-Rennen mit jubelnden Crashs und erlaubtem Rammen auf die Spitze treibt, der Höhepunkt der klassischen Formel der Reihe. Noch verbreitet, beruht die Begehrtheit auf dieser gelobten Intensität und der Nostalgie eines hemmungslosen Rennens statt auf Knappheit, wobei die asiatischen, japanischen und koreanischen Pressungen schwerer zu finden sind. Ein erstklassiges Stück für eine Rennsammlung.
Lohnt sich Burnout Revenge 2026 noch?
Auf Xbox 360 2006 erschienen, treibt Criterions Burnout Revenge die Arcade Formel zu einem Gipfel kathartischen Chaos, mit seinem Traffic Checking System, das erlaubt, Fahrzeuge in Fahrtrichtung zu rammen und zu Geschossen zu machen. Das halluzinatorische Tempo, die Crash Inszenierung und der eigene Crash Modus liefern einen unmittelbaren, brutalen Jubel. Die Lesbarkeit leidet mitunter am Chaos. Doch gerade dieses Übermaß gibt ihm Würze. Für Freunde aggressiver Arcade Rennen bleibt dieser Teil einer der berauschendsten der Reihe.