Beschreibung
Ein Abenteurer steigt in einen verfluchten Tempel, in dem Licht und Dunkelheit über das Überleben entscheiden. Veröffentlicht von Focus, weltweit 2021 erschienen. Bei jedem Versuch generierte Räume, eine Korruptionsanzeige, kombinierbare Waffen und Relikte, düsterer Azteken-Look und harter Kampf.
Curse of the Dead Gods im Test
Die Korruptionsleiste, die jeden Bonus zur Wette macht, verleiht diesem Action-Roguelite eine starke Handschrift. Man dringt durch das Dunkel eines Aztekentempels, in dem Licht schützt, aber bremst, und diese Spannung bleibt voll erhalten. Der Kampf verlangt Lesen und bestraft Eile, was Ungeduldige abschrecken kann. Die düstere Kunst und Atmosphäre sind grandios: Für Hades- oder Dead-Cells-Fans mit Lust auf Raueres bleibt es voll relevant.
Jeder Vorstoß in den Tempel ist ein nervöses Wagnis: weiter ins Dunkel oder den Preis zahlen, wenn die Verderbnis den Helden zersetzt. Die Kämpfe verlangen Gegner-Lesen und präzises Timing und belohnen kalkulierten Mut. Dieses Wechselspiel aus Risiko und Macht fesselt Roguelite-Fans dauerhaft.
Wieder und wieder in einen verfluchten Tempel zu tauchen gewinnt seinen Sinn durch den steigenden Fluch: je mehr man im Dunkeln hortet, desto höher klettert die Gefahr, und jeder Lauf zwingt zur Abwägung von Gier und Vorsicht. Der fordernde Kampf, neu gemischte Karten und freizuschaltende Segen sorgen dafür, dass ein Tod sofort die Lust auf einen erneuten Versuch entfacht. Das straffe Tempo trägt die Wiederspielbarkeit. Dennoch kann das Verlassen aufs Belohnungsglück mit der Zeit ein Gefühl von Wiederholung hinterlassen.