Das erste Animal Crossing, lange in Japan eingeschlossen. Dorfleben unter Tieren, echtzeitgebundene Uhr, Briefe an Nachbarn und Jahreszeitenfeste fügen sich zu einer Routine von einzigartiger Sanftheit. Das Konzept zündet schon am ersten Abend und ist nicht gealtert.
Euer Urteil
Kategorie
Simulation1 Spieler3+
Beschreibung
Erster Teil von Animal Crossing, eine Lebenssimulation in einem Dorf anthropomorpher Tiere mit saisonalen Aktivitäten und Interaktionen in Echtzeit. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen im April 2001 in Japan. Eine mit der Realität synchronisierte interne Uhr, Interaktionen mit den Dorfbewohnern, Möbel zum Sammeln und Kalenderereignisse das ganze Jahr über.
Doubutsu no Mori im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Von Kazumi Totaka stammt zu jeder Tagesstunde ein anderes Thema, vom sonnigen Aufwachstück bis zu den gedämpften Flächen der Nacht. Diese sanften, jazzigen, sorglosen Melodien geben den Takt eines friedlichen Dorflebens vor. Noch Jahre später summt man sie mit, so warm umhüllen sie einen.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Angeln, Insekten fangen, sein Haus abbezahlen und sein Museum füllen, entlang eines an die echte Uhrzeit gekoppelten Kalenders, etabliert eine sanfte Routine, in der jeder Tag eine Überraschung bereithält. Am nächsten Morgen zurückzukehren, um das Neue zu entdecken, wird zum selbstverständlichen Ritual. Das gemächliche Tempo und die Wiederholung der Aufgaben werden nicht jedem gefallen, doch dieser liebenswerte Alltag bindet einen in der Tiefe.
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Als erster Teil einer Kultreihe kennt dieses an die Echtzeit gekoppelte Tierdorf weder ein Endziel noch ein wirkliches Ende. Sammeln, Einrichten und Bande mit den Bewohnern knüpfen genießt man im Wechsel der Jahreszeiten, Tag für Tag. Diese offene Formel, die zur täglichen Rückkehr einlädt, begründet die legendäre Langlebigkeit der Reihe.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Originale japanische Ausgabe vom April 2001, eine Nintendo-64-Exklusivität, die nie als Cartridge außerhalb Japans erschien. Doubutsu no Mori ist der direkte Vorläufer von Animal Crossing auf dem GameCube, mit dem japanischen Cartridge-Inhalt der ursprünglichen Engine von Katsuya Eguchi und einem Echtzeit-Kalender, den die interne Uhr antreibt. Ihre absolute Seltenheit beruht auf einer kurzen japanischen Auflage am Ende des N64-Zyklus und dem vollständigen Verzicht auf Export, was sie zu einem der umkämpftesten japanischen N64-Stücke macht.
Ein verkanntes Juwel
Hier, auf dem N64 und nur in Japan, wurde Animal Crossing geboren, bevor es zum weltweiten Phänomen wurde. Diese Dorfleben-Simulation, an die echte Uhr und ihre Jahreszeiten gekoppelt, trug bereits die ganze Sanftheit der Reihe in sich. Zwangsläufig angestaubt und nie übersetzt, fasziniert das Original alle, die den Wurzeln einer heute geliebten Saga nachspüren wollen.
Lohnt sich Doubutsu no Mori 2026 noch?
Das erste Animal Crossing, Doubutsu no Mori, blieb auf N64 in Japan, bevor die GameCube-Version die Welt eroberte. Dorfleben mit tierischen Nachbarn, eine in Echtzeit laufende Uhr, Briefe an die Bewohnerinnen und saisonale Feste fügen sich zu einer Routine seltener Sanftheit. Das Konzept zündet ab dem ersten Abend und ist nicht gealtert: Die Patrone fängt eine Intimität ein, die spätere Teile bereichert, aber nie wirklich neu erfunden haben. Für Genrehistoriker und Echtzeit-Lebenssim-Fans heute weiter ein faszinierendes Stück.