Beschreibung
Abenteurer steigen in ein von lebenden Waffen wimmelndes Verlies, um die Waffe zu finden, die die Vergangenheit auslöscht. Veröffentlicht von Devolver Digital, weltweit 2017 erschienen. Ausweichrollen durch Geschossschwärme, ein irrwitziges Arsenal, erzeugte Räume und Koop zu zweit.
Enter the Gungeon im Test
Im richtigen Hundertstel zum Ausweichen zu rollen wird schnell zur zweiten Natur, und daraus erwächst eine Schleife, die wenig verzeiht, aber enorm belohnt. Das absurde Arsenal, die Raumgenerierung und die Waffensynergien nähren ein knackiges, perfekt lesbares Schießen. Der Anspruch schreckt Gelegenheitsspieler ab, doch das Rhythmusgefühl und der Zweispieler-Koop haben nichts an Biss verloren.
Schießen, rollen und ausweichen in einem Kugelhagel wird zum rasenden Ballett, in dem jede Knarre mit jubelnder Absurdität überrascht. Jeder Abstieg erfindet sich dank Roguelike neu, und im Koop erreicht das Chaos seinen Gipfel. Die Präzision der Ausweichrolle und die zügellose Fantasie des Arsenals nähren eine fröhliche Spannung, die zum nächsten Run treibt.
Jeder Abstieg in den Dungeon würfelt Räume, Gegner und Beute neu durch und macht den Tod zur bloßen Einladung, es klüger erneut zu versuchen. Nach und nach schaltet man absurde Waffen, Abkürzungen und Figuren frei, während millimetergenaues Ausweichen jeden Skillzuwachs belohnt. Das Versprechen eines nie gesehenen Items startet sofort neu. Dieses fordernde Bullet Hell begeistert bis heute, auch wenn die Run-für-Run-Schleife auf Dauer ins Grinden nach Freischaltbarem kippen kann.