Monolith liefern einen der eindrucksvollsten Shooter der 360, mit Elite-KI und Alma-Horror, der bis heute kalte Schauer macht. Bullet Time sorgt für herrliche Aufräumaktionen, die Horror-Inszenierung wirkt Jahre später noch vorbildlich.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler18+
Beschreibung
Ego-Shooter, entwickelt von Monolith Productions und veröffentlicht von Warner Bros im März 2007. Agent Point Man kämpft gegen Soldaten der ATC sowie gegen die psychischen Manifestationen des unheimlichen kleinen Mädchens Alma. Das Herzstück des Gameplays ist der Reflex-Time-Zeitlupen-Kampfmodus, der akrobatische Ausweichmanöver ermöglicht, eingebettet in eine beklemmende paranormale Terroritatmosphäre und ergänzt durch eine fortschrittliche Feind-KI. Gilt als einer der spielerisch ausgefeiltesten Ego-Shooter seiner Generation.
F.E.A.R. - First Encounter Assault Recon im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Monolith inszeniert seinen Albtraum in der unfantastischsten Kulisse überhaupt: Großraumbüros, Glastrennwände, Teppichboden und abgehängte Decken. Der Schrecken verseucht das Banale, Alma erscheint im roten Kleid am Ende eines Kopiererflurs, während die Zeitlupen Gipsstaub und Funkenregen zu schwebenden Wolken formen. Der Kontrast Büro-Apokalypse ist die Signatur des Bildes.
Die Angst läuft über den Mix: die Funkstimmen der Klone, die knisternd ihre Umgehung koordinieren, subsonische Bässe, die den Raum ohne erkennbare Melodie vibrieren lassen, ausgefranste elektroakustische Flächen. Und vor allem die Stille, vor jedem Erscheinen Almas angelegt, so verlässlich, dass die Abwesenheit von Klang zum schrecklichsten Alarmsignal des Spiels wird.
Die Geschichte ist eine interne Angelegenheit: Armacham, ein Rüstungskonzern, zeugte das Projekt Origin, ein psychisch begabtes Mädchen namens Alma, ausgebeutet als Gebärmutter telepathischer Soldaten. Verstreute Anrufbeantworter und Sprachnachrichten setzen die Akte zusammen, bis zur Enthüllung, die den Protagonisten an das Opfer bindet. Der Schrecken ist nicht übernatürlich, er ist aktienbasiert, und das bleibt.
Nordamerikanische (NTSC-U) Ausgabe des Monolith-Horror-Shooters, F.E.A.R. First Encounter Assault Recon verbindet taktische Zeitlupe, berühmte Gegner-KI und geisterhaften Schrecken rund um die verstörende Alma. In den USA verbreitet, liegt sein Interesse in dieser Verbindung von flotter Action und Horror statt in Knappheit. Ein bei Fans angespannten Ego-Shootings geschätztes Stück.
Spaß zu mehreren
Ein First-Person-Shooter mit Horror-Atmosphäre, dessen Mehrspielermodus den Solo-Schrecken gegen rasante, taktische kompetitive Duelle tauscht. Der Wettkampf belohnt Gelassenheit, die Beherrschung der Zeitlupe und Winkelkontrolle auf bedrückenden Karten. Das ursprüngliche Online hängt von Servern ab, deren Betrieb nicht mehr garantiert ist, doch das präzise Schussgefühl und die schwere Atmosphäre behalten einen seltenen Charakter.
Lohnt sich F.E.A.R. - First Encounter Assault Recon 2026 noch?
Auf Xbox 360 2006 nach dem PC Debüt erschienen, vermählt Monoliths F.E.A.R. nervöses Schießen mit einer Gegner KI, die legendär wurde, fähig zu Flankenmanövern und Koordination, selten für die Zeit. Die Zeitlupe, die Feuergefechte mit spektakulären Einschlägen veredelt, und der psychologische Horror um das Mädchen Alma schaffen eine eigene Mischung. Die repetitiven Bürokorridore ermüden etwas. Doch das Waffengefühl und der Schrecken bleiben markant. Für Freunde fordernder Shooter und Horror behält dieser Gründungstitel echtes Interesse.