Das erste F-Zero hat das Futuristik-Rennen schlicht definiert. Wahnsinnige Geschwindigkeit, zeitloses Design, Kultsoundtrack.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel1 Spieler3+
Beschreibung
Futuristisches Rennspiel mit bahnbrechender Mode-7-Nutzung des Super Nintendo. Von Nintendo, erschienen in Japan 1990. Fünf Fahrzeuge mit eigenen Eigenschaften, Mute-City- und Big-Blue-Strecken, Turbos und Minen. Super-Nintendo-Starttitel und Genre-Meisterwerk.
F-Zero im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Futuristische Strecken im Mode 7 entfaltet, ein Gefühl schwindelerregender Geschwindigkeit und leuchtende Farben: Das Spiel erfand das schnelle Pseudo-3D-Rennen auf der Konsole. Die Flüssigkeit des Scrollings und der Glanz der Kulissen quellen über vor Energie. Diese visuelle Regie, wegweisend und ausgefeilt, legte das Fundament des futuristischen Rennspiels.
Ein technisches Schaustück des SNES: Die Musik treibt die Hochgeschwindigkeitsrennen mit aufgeladenen Rock-Electro-Themen voran, vom berühmten „Mute City" bis „Big Blue". Jeder Kurs pulsiert von einer beflügelnden Energie, perfekt im Einklang mit dem Geschwindigkeitsgefühl. Diese wegweisende Klangidentität bleibt untrennbar von der F-Zero-Legende.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Eine Maschine dank der Hintergrundrotation der Konsole mit nie dagewesenem Tempo jagen, die Wände streifen und messerscharfe Linien halten: Das Geschwindigkeitsgefühl prägte eine ganze Generation. Meisterschaft muss man sich verdienen, doch jede perfekte Runde schenkt einen reinen Rausch. Ein flotter, fordernder Pionier, der ein Genre begründet und mit dem Pad noch immer berauscht.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Den Boliden auf volle Geschwindigkeit zu treiben, die Banden zu streifen und jede Kurve einzuprägen verschafft einen sofortigen Rausch, den man gleich wiederholen will. Die Zeit zu drücken, in der Rangliste zu klettern oder die nächste Strecke zu überstehen steigert die Spannung von Rennen zu Rennen. Der Umfang ist mager, doch dieses Streben nach der perfekten Runde bleibt rasend fesselnd.
Schwierigkeit
"Brutal"
Als erster Teil und Mode-7-Schaustück schickt es den Spieler über Strecken, die immer schneller scrollen, ohne das kleinste Sicherheitsnetz. Die Schild-Energie zu verwalten, die engen Kurven einzuprägen und in jedem Moment konzentriert zu bleiben, trennt den Sieg vom Crash. Ab den höheren Ligen fordernd, doch glasklar, legte es das Fundament einer Saga, die für ihre Fahrstrenge berühmt ist.
Die originale Super-Famicom-Fassung von F-Zero, zum Start der japanischen Konsole 1990 erschienen und das erste massentaugliche Mode-7-Aushängeschild. Der SFC-Karton und die Spine Card kennzeichnen diese Quellpressung, die am weitesten verbreitete und günstigste des Titels. Der Reiz liegt in seiner Gründungsrolle für die Maschine, gesucht von Sammlern, die die authentische japanische Iteration wollen, nicht einen knappheitsgetriebenen Preis.
Lohnt sich F-Zero 2026 noch?
Das erste F-Zero legte das Fundament des futuristischen Rennspielgenres, wie wir es heute kennen. Das Mode 7 Pseudo 3D bleibt eindrucksvoll, das Geschwindigkeitsgefühl ist unmittelbar, und die Streckenführung verlangt millimetergenaues Kurvenlesen. Das Fehlen eines Mehrspielermodus ist gealtert, doch der Zeitfahrmodus ist ein bodenloser Brunnen für Rekordjäger. Der Soundtrack zählt zu den unvergesslichsten von Nintendo.