Wohl der Höhepunkt der Pixel Remaster. Die Geschichte behält ihre opernhafte Größe, die überarbeiteten Sprites atmen, und Uematsus neu arrangierte Musik trifft jedes Mal. Ein Kult-JRPG, endlich rundum vorzeigbar.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Eine von Terra angeführte Abenteurergruppe stellt sich einem Imperium und seinem irren Hofnarren in einer Welt, die in die volle Apokalypse kippt. Veröffentlicht von Square Enix, weltweit 2023 erschienen. Vierzehn Helden mit einzigartigen Fähigkeiten, ein Esper-System, überarbeitete Sprites, orchestrale Arrangements und eine ausladende dramatische Saga.
Final Fantasy VI Pixel Remaster im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Nobuo Uematsus Kompositionen erleben hier eine zweite Jugend: sorgsam für das Remaster neu orchestriert, bewahren sie die Melancholie der Oper, den tragischen Schwung von Terras Thema und Kefkas Wahnsinn. Jede Figur trägt ein Motiv, jede Stadt ihre Farbe. Neu zu vertonen, ohne den Geist des Originals zu verraten, gelingt dieser Fassung mustergültig.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Ein Juwel des sechzehnten Teils, pixelgenau neu aufgelegt, bietet dieses Remaster eine der wimmelndsten Erzählungen der Reihe, mit geteilten Weltenhälften und einem riesigen Aufgebot spielbarer Figuren. Jenseits der Story laden Beschwörungen, über Magicite vererbte Fähigkeiten und optionale Jagden dazu ein, jedes Mitglied ans Limit zu treiben. Diese Systemtiefe, originalgetreu und doch gestrafft, trägt seine legendäre Langlebigkeit.
Technische Infos
💾0,4 GB📅19/04/2023
Veröffentlicht von Square Enix
Final Fantasy VI Pixel Remaster (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Oft als Gipfel der Pixel-Remaster-Sammlung gehandelt, verdichtet dieser sechste Teil den physischen Einsatz der Reihe: lange nur digital, kam er erst spät in die Box. Die europäische Ausgabe bietet den günstigsten Zugang zu diesem endlich materialisierten Klassiker, ein klarer Eckstein jedes JRPG-Regals. Der Reiz beruht auf dem Prestige des Titels und diesem Status eines lange physisch unauffindbaren Objekts.
Denkwürdige Bosse
Eine Säule des JRPG, glänzt dieser Klassiker durch Kämpfe, in denen die Musik jeden entscheidenden Schlagabtausch veredelt. Die Oper, die Doppelangriffe, die zu beschwörenden Espers und das Lesen elementarer Schwächen weben eine seltene taktische Tiefe. Vom Luftkampf bis zu mehrphasigen Angriffen erzwingt jeder Boss seine Stimmung, und das Thema des Endkampfs bleibt eines der einprägsamsten, die je für ein Spiel komponiert wurden.
Ein verkanntes Juwel
Den sechsten Final Fantasy als Geheimtipp zu verkaufen, fällt schwer: ein geliebter Klassiker. Doch dieser Pixel Remaster, lange auf Mobil und PC beschränkt, wurde von Puristen anderer Fassungen verschmäht. Dabei bietet er wohl den schönsten Weg, dieses Ensemble-Epos vor apokalyptischer Kulisse (neu) zu entdecken, mit überarbeiteten Sprites und vor allem prachtvollen Orchesterarrangements. Das gute Dutzend Helden und die ergreifende Geschichte haben nichts eingebüßt. Für alle, die einen modernen, sorgfältigen Einstieg suchen.
Lohnt sich Final Fantasy VI Pixel Remaster 2026 noch?
Viele halten Final Fantasy VI für die schönste Geschichte der Reihe, und dieses Pixel Remaster wird ihr gerecht. Die Saga eines Imperiums gegen einen größenwahnsinnigen Irren bewahrt eine dramatische Düsternis, selten für ihre Zeit, und der Sturz der Welt in die Apokalypse erschüttert weiterhin. Die vierzehn Helden, das Esper-System, alles funktioniert noch. Die überarbeiteten Sprites und Orchesterfassungen veredeln das Original, auch wenn manche das alte Pixel-Art vermissen. Als erzählerisches JRPG ist es kein bisschen gealtert. Ein idealer Einstieg.