Ein wenig bekannter, wunderschöner europäischer Plattformer mit feinem Artstil und originellem Zauber-Lernsystem. Eine echte Perle.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Flink, der Zauberlehrling, bekämpft Kreaturen in verzauberten Königreichen in diesem Sega Mega Drive-Plattformer. Herausgegeben von Sega, erschienen in Europa 1994. Bunter Plattformer mit Flink, der Zauber einsetzt, abwechslungsreiche fantastische Königreich-Levels und magische Bosse.
Flink im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Die Kulissen sind von Hand gemalt und dann digitalisiert, was fortlaufende Verläufe und Texturen ergibt, die in klassischer Pixelkunst unmöglich wären: feuchte Klippen, tiefe Wälder, Kristallhöhlen. Der kleine Zauberlehrling, mit hoher Bildzahl animiert, hebt sich klar von diesen malerischen Hintergründen ab.
Die Begleitung nimmt einen Märchenton an, mit sanglichen Melodien über Klangfarben nahe an Flöte und Glockenspiel. Die Themen wechseln mit den durchquerten Regionen und halten ein gemäßigtes Tempo, das dem Erkunden Luft lässt, passend zu Kulissen, die ebenso zum Betrachten wie zum Durchqueren gedacht sind.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Flink blieb exklusiv dem europäischen Mega Drive und Mega-CD vorbehalten und erschien nie als nordamerikanisches Modul, was die Nachfrage auf PAL-Exemplare lenkt. Die handgezeichneten Hintergründe und die flüssige Animation, von einem Teil des Lionheart-Teams, verschaffen ihm den Ruf eines technisch ehrgeizigen, aber kaum bekannten Jump'n'Runs. Die kleine Auflage von 1994 und das Fehlen einer zeitgenössischen Neuauflage halten die Bewertung für einen 16-Bit-Psygnosis-Titel hoch.
Ein verkanntes Juwel
Nur wenige 16-Bit-Plattformer wirken so liebevoll gestaltet: handgemalte Kulissen, geschmeidige Animationen und ein Zauberlehrling, der seine Sprüche durch das Sammeln von Zutaten zusammenbraut. Unauffällig vertrieben, fand dieser kleine Psygnosis-Titel kaum sein Publikum. Sein künstlerisches Flair und seine Originalität machen ihn zu einem Leckerbissen für Liebhaber sorgfältiger Plattformer.
Lohnt sich Flink 2026 noch?
Als Plattformer von Psygnosis zeigt Flink einen jungen Zauberlehrling, der Zutaten sammelt, um Sprüche zu wirken und durch verzauberte Reiche voranzukommen. Die handgezeichnete Kunstrichtung von auf der Maschine seltener Finesse und das Magiesystem verleihen einem anspruchsvollen Knobel-Action-Gameplay eine echte Persönlichkeit. Der optische Reiz und die Originalität gefallen weiter. Für Fans feiner Retro-Plattformer oder Neugierige auf die übersehenen Juwelen des Mega Drive behält der Titel einen ausgeprägten künstlerischen und spielerischen Reiz.