Die direkte Golden-Axe-Fortsetzung, umfangreicher, aber ohne Revolution. Zu zweit schön, ein bewährter Sega-Beat'em-up-Klassiker.
Euer Urteil
Kategorie
Beat ’em up1 Spieler12+
Beschreibung
Gilius Thunderhead und Verbündete bekämpfen den Dark Guld-Zauberer in dieser Sega Golden Axe-Fortsetzung für Mega Drive. Herausgegeben von Sega, in Europa erschienen im Dezember 1991. Beat'em up-Fortsetzung mit neuen Charakteren und Zaubern, abwechslungsreiche Fantasy-Levels und stärkere Bosse.
Golden Axe II im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Der Nachfolger verfeinert den Strich, ohne mit dem ersten Teil zu brechen: besser freigestellte Sprites, in mehr Einzelbilder zerlegte Schlaganimationen, Kulissen mit zusätzlichen Tiefenebenen. Die Landschaften, windige Ebenen, Festungen, Gänge, erhalten kontrastreicheres Licht, und die Reittiere speien weiterhin Feuer und Eis in ein und demselben Bild.
Die Themen greifen die heroische Farbe der Reihe auf, aber mit klarerer Produktion: besser abgesetzte Perkussion, weniger gesättigte Bläser, lesbarere Basslinien. Die Schreibweise bevorzugt kurze, variiert wiederholte Motive, eine Wahl, die die Handlung trägt, ohne je Aufmerksamkeit für sich zu fordern.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Das Originalrezept kehrt verfeinert zurück, mit einem cleveren Magiesystem, das man zwischen verheerendem Ausbruch und vorsichtiger Reserve abwägt. Die Gegnerhorden werden dichter, die Zusammenstöße gewinnen an Wucht, ohne an Übersicht zu verlieren. Zu zweit im Gleichtakt auf alles einzudreschen bleibt ansteckend vergnüglich. Ein Beat-'em-up für kurze, endlos wiederspielbare Sessions.
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Kurz"
Technische Infos
💾0,32 MB📅01/12/1991
Veröffentlicht von Sega
Golden Axe II (Mega Drive): Preis, Wert & Seltenheit
Golden Axe II führt die Formel des Erstlings fort, bleibt dabei exklusiv den Sega-Konsolen vorbehalten und hat keine Automatenfassung, was es zu einem nativen Mega-Drive-Titel statt einer Umsetzung macht, eine bemerkenswerte Besonderheit der Reihe. 1991 in Europa breit vertrieben, behält es vernünftige Lose- und Komplettpreise, doch die versiegelte Spanne folgt dem Trend der First-Party-Klassiker, deren werkseitige Exemplare seltener werden. Der Reiz liegt darin, eine eigens für die heimische 16-Bit-Hardware entworfene Fortsetzung zu sein.
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Als direkter Nachfolger von Segas Kult-Beat-them-up übernimmt Golden Axe II die Helden und Formel des Erstlings und schliff Magiesystem, Combos und Leveldesign. Die Änderungen sind maßvoll, doch das Ganze gewinnt an Übersicht und Balance und behält das gesamte kooperative Ventil-Vergnügen der Reihe. Die feine Produktion veredelt die Arcade. Für Fans des ersten Teils oder von Retro-Fantasy-Beat-them-ups bleibt diese Fortsetzung eine der sicheren Bänke des Genres auf der Konsole, zu mehrt weiterhin ebenso erfreulich.