Die absolute Konsolen-FPS-Referenz von Rare. Zwanzig Missionen unter Bond-Lizenz mit Mehrfachzielen, für die Zeit revolutionäre KI und ein Vierspieler-Mehrspielermodus, der zur Legende wurde. Eine echte Genrerevolution, die neu definierte, was ein Ego-Shooter im Wohnzimmer sein kann.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter1 Spieler16+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Revolutionärer Ego-Shooter, adaptiert aus dem James-Bond-Film GoldenEye, entwickelt von Rare. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 1997 in Europa und Nordamerika. Zwanzig Einzelspieler-Missionen mit mehreren Zielen, bahnbrechende künstliche Intelligenz, ein abwechslungsreiches Waffenarsenal und Splitscreen-Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler.
GoldenEye 007 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Gedämpfte Spannungen und Spionage-Akzente aus dem James-Bond-Universum mischend, hüllt die Musik jede Mission in eine bemerkenswerte elektronische Atmosphäre. Von dezenten Themen bis zu Adrenalinschüben umfängt sie die Action und die Infiltration mit seltener Präzision. Diese edle Klangkulisse prägte eine ganze Spielergeneration.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Basen infiltrieren, die Herangehensweise variieren und in auf Einfallsreichtum getrimmten Missionen genau zielen: Der Ego-Shooter findet hier ein prägendes Fundament. Doch es ist der Vierspieler-Splitscreen, hektisch und unvergesslich, der seine Legende schmiedete. Solo angespannt, in der Gruppe urkomisch, eine Säule des Genres, die eine Generation prägte.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Eine Basis zu infiltrieren, die Vorgehensweise zu variieren und Ziele zu erfüllen, die sich mit dem Schwierigkeitsgrad verschärfen, webt eine Spionage-Spannung, die einen zum Neuanfang treibt, um es besser zu machen. Der Splitscreen-Mehrspielermodus entfacht ganze Abende voller Hinterhalte. Die Steuerung ist gealtert, doch die Cleverness der Missionen und die Handlungsfreiheit behalten eine echte Anziehungskraft.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Zwanzig Missionen mit mehreren, vom Schwierigkeitsgrad abgestuften Zielen aneinanderzureihen bietet schon einen dichten Solomodus zum Wiederholen, um alles freizuschalten. Doch erst der Splitscreen-Mehrspieler macht diesen FPS unerschöpflich, bei jedem Treffen unter Freunden erneuert. Zwischen großzügigem Soloangebot und legendärem Versus behält der Titel den Ruf eines zeitlosen Pioniers.
Europäische Pressung vom August 1997, zwei Tage nach der amerikanischen Auflage vertrieben. PAL behält die Menü-Mehrsprachigkeit, senkt die Bildwiederholrate aber auf 50 Hz, die üblichen technischen Einschränkungen. Ihre editoriale Eigenheit beruht auf einer Nintendo-Big-N-Pappe von 1997, die die erste britische Welle begleitete, ein Werbedokument, das zum gesuchten Archivstück geworden ist. Knapper als die US-Variante, bleibt die PAL-Auflage eine der mythischen europäischen Cartridges des Rare-Katalogs.
Ein Kult-Cover
Der angelegte Gewehrlauf und das goldene Auge im Fadenkreuz beschwören sofort die Welt des Spions 007: Die ganze DNA des Films steckt in diesem Motiv. Tiefe Schwarztöne und der metallische Glanz des Logos atmen die gedämpfte Spannung geheimer Missionen. Nüchtern und ikonisch, beschwört es mit einem Blick die Eleganz des Spionagekinos.
Lohnt sich GoldenEye 007 2026 noch?
GoldenEye 007 bleibt ein absoluter Bezugspunkt für Konsolen-Shooter, gezeichnet von Rare. Zwanzig Bond-lizenzierte Missionen mit mehreren Zielen, eine 1997 revolutionär wirkende KI und ein Vier-Spieler-Mehrspielermodus, der Legende wurde. Die Patrone definiert neu, was ein Ego-Shooter im Wohnzimmer sein kann: gescriptete Missionsstruktur, reaktive Gegner, kompulsive Freude am lokalen Modus. Analogzielen und Stick-Empfindlichkeit sind gealtert, doch die Levelschreibung bleibt mustergültig.