Ein unterschätztes aber wirklich hervorragendes Action-RPG. Reiche Welterkundung, befriedigende Progression und flüssiges Gameplay - ein verstecktes Juwel der Master-System-Bibliothek.
Euer Urteil
Kategorie
Action-RPG1 Spieler7+
Beschreibung
Action-Adventure im Zelda-Stil, in dem Kelesis das Tal der Verdammnis erkundet, um sein Volk zu befreien. Von Sega herausgegeben und 1989 in Japan veröffentlicht. Erkundung aus der Vogelperspektive mit Schwert und Zaubern sowie abwechslungsreichen Dungeons. Ein originelles und wenig bekanntes Action-Adventure auf dem Master System.
Maou Golvellius im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Die Oberwelt wird von oben gesehen und in feste, aufeinanderfolgende Bildschirme zerlegt, jeder voller Bäume, Felsen und Vertiefungen, von denen manche einen Eingang verbergen, sodass die Kulisse als zu beobachtendes Rätsel funktioniert. Die unterirdischen Kämpfe wechseln in die Seitenansicht, ein klarer Bruch im Bildaufbau, der die beiden Register des Spiels deutlich trennt.
Ein japanisches Action-Adventure von Sega in der Zelda-Linie, in dem Kelesis das Tal der Furcht erkundet, um sein Volk zu befreien, die japanische Fassung eines Titels, dessen Westadaption sich merklich unterscheidet. Die Begehrtheit beruht auf dieser japanischen Originalausgabe, anders als die westliche Golvellius-Version, und dem Reiz eines ehrgeizigen Action-RPGs. Sammler suchen sie wegen der Unterschiede.
Ein verkanntes Juwel
Von Compile gestaltet, borgt dieses Action-Adventure aus der Vogelperspektive viel von Zelda und pflegt zugleich einen ganz eigenen Charme, zwischen feindseligen Tälern und labyrinthischen Dungeons. In relativer Stille erschienen, erhielt es nie die verdienten Ehren. Seine Großzügigkeit und sanfte Schwierigkeit machen es zum reizenden Ausflug für Fans von Retro-Abenteuern.
Lohnt sich Maou Golvellius 2026 noch?
Golvellius gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen im Master-System-Katalog: ein Erkundungs-Action-RPG mit dichter Welt, irgendwo zwischen Zelda und einem Abenteuer-Plattformer. Der Wechsel aus Vogelperspektive und seitlich gescrollten Dungeons gibt dem Spiel einen eigenen Rhythmus, und das Schlüsselgegenstandsprinzip trägt ohne Schwerfälligkeit. Heute verlangt das fast völlige Fehlen von Wegweisern Geduld, doch die Tiefe des Leveldesigns und die saubere Optik machen es zu einer echten Wiederentdeckung. Für Sega-8-Bit-Schatzsucher ein klare Empfehlung.