auch bekannt als Legend of Zelda, The - Link's Awakening
Game Boy
🇯🇵
Getestet 1993
92
Ad
✪ Getestet am 11. Juni 2023
88
Der Game-Boy-Zelda und eines der größten Spiele aller Zeiten. Link strandet auf Koholint, acht Dungeons, traumhafte Schreibe, die nachhallt. Perfekt beherrschtes Leveldesign, OST in das kollektive Gedächtnis gebrannt. Kürzer als ein Konsolen-Zelda, aber absolut elegant. Pflicht, Punkt.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler7+
Beschreibung
Japanischer Titel von The Legend of Zelda: Link's Awakening, ein Abenteuer mit dem schiffbrüchigen Link auf der Insel Koholint, der versucht, den Windfisch zu erwecken. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen im Juni 1993 in Japan. Erkundung aus der Vogelperspektive, acht Dungeons, Interaktionen mit den Bewohnern der Insel und ein denkwürdiges Ende.
Zelda no Densetsu - Yume o Miru Shima im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Auf einer simplen Graupalette quillt die Insel Koholint über vor Leben: belebte Dörfer, sonnige Strände und Verliese mit klar unterschiedenen Stimmungen. Die Sorgfalt der Sprites und die Ausdruckskraft der Bewohner überwinden die Grenzen der Hardware. Diese grafische Dichte, voller traumhaftem Charme, bleibt ein Gipfel des monochromen Handhelds.
Im Herzen von Cocolints Traum webt die „Ballade vom Windfisch" einen melodischen Faden von ergreifender Schönheit, der von einem Ende des Abenteuers zum anderen wiederkehrt. Die Themen von Koji Kondo und seinem Team überwinden die Grenzen des Game Boy mit einer seltenen Emotion. Dieser Klangzauber bleibt unvergesslich für jeden, der die Insel durchstreift hat.
Gameplay
"Meisterhaft"
Die Insel Koholint zu erkunden heißt, ein Geflecht aus Dungeons und Rätseln von seltener Stimmigkeit für einen Handheld zu entwirren. Jeder Gegenstand öffnet neue Wege, und der Aufbau der Welt belohnt Neugier auf Schritt und Tritt. Die Steuerung bleibt glasklar, das Tempo makellos: Wenige 2D-Abenteuer altern so gut, und dieses genießt man noch in einem Zug.
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Koholint zu erkunden, einen Dungeon zu meistern und dann den Gegenstand zu finden, der das nächste Gebiet öffnet, schafft eine Abenteuerschleife von bemerkenswerter Geschmeidigkeit. Muscheln zum Sammeln, verstreute Geheimnisse und ineinandergreifende Rätsel geben immer einen Grund, ein Stück weiterzugehen. Dicht und zärtlich, behält diese tragbare Odyssee eine Anziehung, die wenige Spiele noch erreichen.
Originale japanische Ausgabe des tragbaren Zelda von 1993, vor der DX Farbüberarbeitung, unter dem Titel Yume o Miru Shima erschienen, also die träumende Insel. Nintendo Hartcase mit einem japanischen Obi mit Aufdruck Yume o Miru Shima und einer aufgeräumten Coversignatur von Takashi Tezuka, abgegrenzt vom amerikanischen Artwork. Japan Auflage war zum Start kurz und wurde später durch die DX Neuauflage aufgesogen, was das Mono Originalmodul mit Obi außerhalb des Landes spürbar selten macht.
Denkwürdige Bosse
Fern von Hyrule verbirgt die Insel Koholint Albträume, die jeden Dungeon bewachen, vom Wurm Moldorm bis zum riesigen Aal, jeder mit dem vor Ort gefundenen Gegenstand bezwungen. Der finale Kampf, in dem der Feind mehrere mythische Gestalten annimmt, krönt ein bittersüßes Abenteuer. Erfindungsreiche Muster und eine atmosphärische Melancholie geben diesen Duellen einen besonderen Platz im Gedächtnis der Handhelds.
Ein Kult-Cover
Link, das Schwert erhoben an einem gischtumtosten Strand, den Blick auf einen Horizont gerichtet, über dem das Ei des Windfischs thront: Die gemalte Illustration entfaltet von Anfang an das Inselgeheimnis und die Melancholie des Traums. Sanfte Farbtöne und die nachdenkliche Komposition kontrastieren mit der Action und wecken die Lust, Cocolints Geheimnis zu lüften. Bezaubernd wie eh und je.
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Link's Awakening bleibt eines der größten Spiele, die je für eine Handheld-Konsole entstanden sind, und die Zeit hat diesen Status nur bestätigt. Auf der Insel Koholint gestrandet, durchquert Link acht Dungeons von offen traumhafter Fremdheit, getragen von einer Schreibe, die noch heute überrascht, und einem Soundtrack im kollektiven Gedächtnis. Das Leveldesign ist von seltener Präzision, das Inventar wird zum Instrument, und das Ende hinterlässt eine lange Spur. Kürzer als ein Konsolen-Zelda, aber von vollendeter Eleganz, bleibt es unverzichtbar.