Mario Kart 64 hat das moderne Kart-Genre schlicht definiert. Die sechzehn Strecken wurden zu Mythen, der Vierspieler-Splitscreen bleibt eine Dauerparty und der blaue Panzer kam von hier. Die 3D wirkt heute etwas steif, doch kulturelle Wirkung und sofortiger Spaß sind ungebrochen.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel4 Spieler3+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Kart-Rennspiel mit Mario und seinen Freunden auf thematischen, mittlerweile ikonischen Nintendo-Strecken. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 1996 in Japan, 1997 in Europa und Nordamerika. Sechzehn Strecken aufgeteilt auf vier Cups, acht spielbare Charaktere, Meisterschaften in 50-100-150 ccm, Kampfmodus und Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler.
Mario Kart 64 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Aus der Feder von Kenta Nagata sprüht die Musik vor sonnigen Rhythmen, festlichem Blech und lateinamerikanischen Akzenten, die jeder Strecke eine ansteckende Lebensfreude verleihen. Mitreißend und bunt, umfängt sie die ungezügelte Energie der Rennen. Diese zeitlosen Melodien bleiben für eine ganze Generation eine klangliche Madeleine.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Rachsüchtige Panzer, hinterhältige Bananenschalen und im Drift genommene Kurven: Das Rennen geht in 3D, ohne sein neckisches Genie zu verlieren. Die sofortige Steuerung verbirgt echte Beherrschung der Ideallinien, doch es ist der Vierspielermodus, der dieses Spiel zur Legende machte. Chaotisch, urkomisch und unverwüstlich, der König des Rennens unter Freunden.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Zu driften, um einen Mini-Boost zu erhalten, im richtigen Moment einen Panzer aufzusammeln und den ersten Platz zu verteidigen, hält eine Rennspannung am Leben, die sich endlos wiederholt, besonders zu viert. Seine Zeiten im Zeitfahren zu schlagen und die Cups freizuschalten, nährt den Wiederspielwert. Die Balance der Items frustriert mitunter, doch der unmittelbare Spaß und das geteilte Chaos bleiben unangetastet.
Nordamerikanische Nintendo-Pressung vom Februar 1997, die die japanische Fassung mit den englischen Stimmen von Charles Martinet für Mario und Luigi und einer ruhigeren Peach als in der japanischen Fassung adaptiert. Diese US-Version bewahrt zudem ein US-Flaggen-Easter-Egg von Mario auf Royal Raceway, das später angepasst wurde. Sie ist die emblematische Cartridge des westlichen N64-Mehrspielers, und ihre Bewertung bleibt hoch für Exemplare mit erhaltenem mehrsprachigem Handbuch und originaler Streckenkarte.
Spaß zu mehreren
Eine ewige Referenz des Vierer-Kartfahrens, in der Schabernack-Items, Abkürzungen und enge Kurven jedes Rennen in eine unberechenbare Schlacht verwandeln. Der Spaß entspringt fröhlichem Chaos und Schicksalswendungen, die eine Platzierung im Nu kippen, im Guten wie im Schlechten. Der blaue Panzer und das Aufholgummi können frustrieren, doch die Lust auf Rache und das Gelächter holen alle sofort zurück.
Ein Kult-Cover
Geradeaus in einem Gewühl von Karts vorpreschend, quellen Mario und seine Truppe aus dem Rahmen, rundliche Karosserien und strahlende Grinsen: Die festliche Energie des Rennens spürt man auf den ersten Blick. Primärfarben und die mitten in der Beschleunigung eingefrorene Bewegung künden vom Spaß zu mehreren. Fröhlich und klar, verkauft es sofort das Versprechen eines Partyspiels auf Rädern.
Lohnt sich Mario Kart 64 2026 noch?
Auf Nintendo 64 1996 erschienen, führte Nintendos Projekt das festliche Rennen in drei Dimensionen und legte die Grundlagen des modernen Kart Spiels. Das Arcade Fahren auf Basis des geladenen Drifts, der einen Mini Turbo gewährt, die störenden Items und die Strecken mit vielfältigen Themen ergeben eine jubelnde, zugängliche Formel. Der Splitscreen Mehrspieler bis zu vier Spielern und der Ballon Kampfmodus bleiben ein Höhepunkt des Couch Spiels. Die engen Straßen und eine mitunter unfaire Balance spalten. Ein zeitloser Maßstab des Kart Spiels.