Das Finale der Dungeon-RPG-Trilogie verbindet rundenbasierte Erkundung mit süß-düsterer Gothic-Stimmung. Dicht und wortreich, belohnt es Veteranen, doch seine verworrene Komplexität verwirrt Neulinge.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler16+
Beschreibung
Verfluchte Heldinnen erkunden einen lebenden, verdrehten Turm, um ein die Stadt zerfressendes Unheil zu brechen. Veröffentlicht von Idea Factory, weltweit 2021 erschienen. Labyrintherkundung aus der Ego-Perspektive, Rundenkämpfe und ein System zur Reinigung des befallenen Bluts der Heldinnen.
Mary Skelter Finale im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Tief im Inneren eines lebenden Gefängnisturms müssen verfluchte Heldinnen sich durch den Schrecken emporkämpfen, um ihre Freiheit zu erringen. Als Abschluss einer Trilogie treibt diese Geschichte ihre Themen von Rache, Schwesternschaft und Opfer auf die Spitze. Das rohe, mitunter verstörende Schreiben bekennt sich zu seiner Düsternis und liefert ein dichtes, intensives, unvergessliches Finale.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Der Abschluss der Jail-Saga, dehnt Mary Skelter Finale sein First-Person-Dungeon-RPG über weitläufige Labyrinthe, in denen man erkundet, Fallen löst und das Blut der Blood Maidens verwaltet. Die wachsende Zahl spielbarer Heldinnen, freischaltbare Klassen und eine ausufernde Story mit vielen Perspektiven blähen die Spielzeit erheblich auf. Diese Fortschrittsdichte, typisch fürs Genre, belohnt Freunde fordernder Crawls.
Technische Infos
💾8 GB📅26/10/2021
Veröffentlicht von Idea Factory
Mary Skelter Finale (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Ein labyrinthischer Sturz in eine Gefängniswelt: Mary Skelter Finale beschließt seine Trilogie mit Bossen, in denen Gothic-Horror und Rundenstrategie verschmelzen. Das Blutsystem treibt die Heldinnen an den Rand des Wahnsinns und macht jeden Kampf zum Drahtseilakt zwischen roher Kraft und Kippgefahr. Narrative Spannung und nervöse Mechanik tragen diese zermürbenden Konfrontationen.
Eine fragwürdige Moral
Das Vorankommen in diesen Verliesen beruht auf einer recht eigentümlichen Mechanik: Junge Kämpferinnen tränken sich mit dem Blut der Monster, um ihre Kraft zu vervielfachen, und der Spieler muss sie regelmäßig in Szenen mit deutlichem Subtext „säubern“. Wir nehmen dieses Ritual als simple Anzeige hin, die es zu verwalten gilt, ohne uns groß an seiner anzüglichen Verpackung aufzuhalten. Der Gegensatz zwischen dem fordernden Dungeon-RPG und seiner etwas peinlichen Fanservice-Aufmachung lässt sich mit einem schiefen Lächeln erleben.