MediEvil - Yomigaetta Gallowmere no Yuusha (Japan)
auch bekannt als MediEvil
PlayStation
🇯🇵
Getestet 1999
82
✪ Getestet am 23. Dezember 2023
74
MediEvil ist ein Action-Plattformer für die PS1 mit unwiderstehlichem gotischem und humorvollem Charme. Sir Daniel Fortesque, ein wiederauferstandener Ritter, erkundet herrlich makabre Levels im Stil eines Horror-Märchens. Großzügiges Gameplay, einprägsame Bosse und schräger Humor. Ein Kult-Exklusivtitel der PS1, der perfekt gealtert ist.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler12+
Beschreibung
Japanische Ausgabe von MediEvil unter dem Titel Yomigaetta Gallowmere no Yuusha, Action-Adventure, in dem Sir Daniel Fortesque, ein im Kampf gefallener Held, Gallowmere vor der Untoten-Invasion verteidigt. Geschaffen von SCE Cambridge Studio und Sony Computer Entertainment, 1999 in Japan unter dem Titel MediEvil Yomigaetta Gallowmere no Yuusha erschienen. Über zwanzig gotische und Halloween-Themenlevel, abwechslungsreiches mittelalterliches Arsenal, makabrer Humor, japanische Sprachausgabe und orchestraler Soundtrack. Japanische Ausgabe unter dem Titel MediEvil Yomigaetta Gallowmere no Yuusha.
MediEvil - Yomigaetta Gallowmere no Yuusha im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
SCE Cambridge Studio baut Gallowmere wie eine Geisterbahn zu Halloween: blau beleuchtete Friedhöfe, Kürbisfelder, phosphoreszierende Sümpfe und ein Dorf, das unter einem riesigen Mond schläft. Sir Daniel Fortesque mit hängendem Kiefer und leerer Augenhöhle trägt den makabren Humor allein, und jedes Monster wirkt wie aus einem Bilderbuch für unartige Kinder.
Andrew Barnabas und Paul Arnold schreiben die Musik eines freundlichen Gruselfilms: springende Streicher, spöttisches Blech, Cembalo und Kinderchöre für die verwunschenen Abschnitte. Jede Zone erhält ihr Thema, vom Galopp des Friedhofs bis zu den knarrenden Walzern in Zaroks Sälen, und stets bleibt ein Schmunzeln im Klang.
Der beste Witz des Spiels ist sein Held: Daniel Fortesque fiel schon beim ersten Pfeil der Schlacht von Gallowmere und wurde danach von der offiziellen Legende zum Retter erklärt. Ein Jahrhundert später weckt ihn Zaroks Zauber, und er zieht los, um den erfundenen Ruhm nachträglich zu verdienen und seinen Platz in der Halle der Helden zu erringen.
Die japanische Fassung von MediEvil, unter ihrem erweiterten lokalen Titel, weit seltener als die westlichen Ausgaben in einem Markt, der diesem angelsächsischen Gothic-Humor wenig zugänglich war. Diese japanische Ausgabe reizt Sammler grenzübergreifender Veröffentlichungen eines bei Westlern beliebten Maskottchens. Ihre Begehrtheit beruht auf dieser kleinen lokalen Auflage, merklich schwerer zu finden als die PAL- oder amerikanischen Versionen.
Ein Kult-Cover
Ein einäugiges Skelett mit verbeultem Helm: Sir Daniel Fortesque posiert als Möchtegern-Ritter vor einer gotischen Friedhofsnebel-Kulisse – der makabre Humor des Spiels landet auf den ersten Blick. Erdige Brauntöne und ein an Tim Burton erinnernder Karikaturstrich kündigen ein gutmütiges Gruselabenteuer an. Komisch und atmosphärisch, verkauft es einen Helden, so tollpatschig wie liebenswert.
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MediEvil ist ein Action-Plattformer für die PS1 mit unwiderstehlichem gotischem und humorvollem Charme. Sir Daniel Fortesque, ein tollpatschiger wiederauferstandener Ritter, erkundet herrlich Burton-eske Levels im Stil eines Horror-Märchens, signiert von Sony Cambridge. Die Steuerung passt sich gut an die PS1 an, der makabre Humor sitzt und die künstlerische Leitung ist unnachahmlich. Für Liebhaber von Retro-3D-Plattformern und atypischen PS1-Titeln ist es noch heute ein Klassiker, den man unbedingt zücken sollte, besonders befriedigend für alle, die gotische Atmosphären mit einem Hauch englischen Humors lieben.