Game-Boy-Mega-Man III. Robot Masters aus NES 5 und 6 gemischt, noch reiferes Leveldesign. Die Reihe etabliert sich auf Handheld, der Kampf wird präziser. Solider tragbarer Mega Man, schon sehr stark, der Mega-Man-V-Gipfel folgt. Direkt mit IV und V verketten, ohne Zögern.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler7+
Beschreibung
Dritter Game-Boy-Mega-Man mit Robot Masters aus den NES-Episoden 5 und 6 in neuen Stages. Veröffentlicht von Capcom, erschienen 1992 in Europa und Nordamerika. Acht Robot Masters aus den NES-Episoden 5 und 6, nach jedem Boss kopierte Waffen, der Begleithund Rush und Dr. Wilys Bosse.
Mega Man III im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Der dritte tragbare Teil widmet seinen Endgegnern besondere Sorgfalt, weit größer gezeichnet als üblich und mit genug Einzelbildern animiert, damit sich ihre Angriffsphasen im Voraus lesen lassen. Die übrige Grafik folgt einer strengen Kontrastregel: Held und Geschosse besetzen die hellen Werte, die Kulissen die dunklen, ohne Ausnahme.
Die Stücke bevorzugen hohe, von einer einzigen Stimme getragene Melodien, eine Entscheidung, die sie über den ursprünglichen Lautsprecher durchdringend macht und verhindert, dass sie in den Schussgeräuschen untergehen. Die Gegnerthemen wählen je eine andere rhythmische Signatur, und die Auftrittsfigur, kaum zwei Takte, dient dem ganzen Spiel als gemeinsame Erkennungsmelodie.
Mega Man III, die europäische Fassung von Capcoms drittem tragbarem Mega Man, der Robot Master aus mehreren Konsolenteilen mischt, auf Game Boy. Für Ausführung und Ausgewogenheit geschätzt, gehört dieser Teil zu den stärksten der Game-Boy-Reihe. Sein Sammlerinteresse liegt in diesem guten Ruf und einer gegenüber den amerikanischen Auflagen maßvolleren PAL-Verbreitung, was ihn etwas schwerer auffindbar macht.
Denkwürdige Bosse
Der dritte tragbare Ausflug versammelt Robot Master aus mehreren Episoden und vertraut seinen Höhepunkt Punk an, einem Killer, der sich bei voller Fahrt zur stacheligen Kugel rollt. Ausweichen und dann mit der passenden Waffe kontern bleibt der Schlüssel zu flotten Kämpfen. Knappes Leveldesign und gut getaktete Bosse bestätigen den Qualitätsanstieg dieser wenig bekannten Reihe.
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Der dritte Mega Man auf dem Game Boy, versammelt Mega Man III Robot Masters aus den NES-Teilen 5 und 6 in neuen Stages und führt den Begleithund Rush ein. Besser ausbalanciert und großzügiger als seine Handheld-Vorgänger, bietet es sorgsames Leveldesign, präzise Action und echte Befriedigung beim Verketten der Waffen. Es gilt oft als bester der Game-Boy-Mega-Man-Titel. Ein ausgezeichneter Taschen-Run-and-Gun, der sehr gut gealtert ist, Serienfans wie Freunden von 2D-Action zu empfehlen.