Ein leichtes, albernes RPG, in dem man die Welt mit wild gestalteten Mii bevölkert. Humor und Besetzungsfreiheit unterhalten lange, doch der stark automatisierte Kampf nimmt fast jede strategische Spannung.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Man bevölkert ein Königreich mit selbst gestalteten Figuren, um vom Dämon gestohlene Gesichter zu retten. Veröffentlicht von Nintendo, weltweit 2021 erschienen. Halbautomatische Rundenkämpfe, zu pflegende Gasthaus-Beziehungen, schräge Berufe und ein tiefer Gesichtseditor.
Miitopia im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Freunde, Idole oder völlig Fremde zu Abenteuerhelden zu machen, treibt die Komik einer Erzählung an, die liebevoll über RPG-Klischees spottet. Die Rollen werden fast zufällig verteilt, und jede unwahrscheinliche Besetzung sorgt für eigene Pannen. Leichtes, zärtliches und unberechenbares Erzählen, dessen absurder Humor sein schönster Reiz bleibt.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Unter seiner Leicht-RPG-Oberfläche verbirgt Miitopia einen prall gefüllten Werkzeugkasten: Man weist von Grund auf erschaffenen Miis Klassen, Persönlichkeiten und Beziehungen zu, Helden wie Schurken. Gefährten beim Knüpfen von Banden zuzusehen, das absurde Ensemble zu justieren und das üppige Post-Game freizuschalten dehnt das Abenteuer weit über die Hauptquest hinaus. Sein alberner Ton lädt zum endlosen Experimentieren ein.